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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Generation Manufactum

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr.
10.12.2012. Die SZ reibt sich die Hände vor Freude über Silke Scheuermanns Roman "Die Häuser der anderen", der mit wunderbarer Nonchalance unsere neobürgerliche Tristesse schildert. Die FAZ bewundert Energie und Authentizität in Zakhar Prilepins Krawall-Roman "Sankya". Außerdem stellt sie Shulamit Volkovs Porträt des durch und durch widersprüchlichen Walther Rathenaus vor.
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Jan T. Gross: Angst. Antisemitismus nach Auschwitz in Polen

Bestellen bei buecher.deCover: Jan T. Gross. Angst - Antisemitismus nach Auschwitz in Polen. Suhrkamp Verlag, 2012.
Suhrkamp Verlag, München 2012, ISBN 9783518423035, Gebunden, 220 Seiten, 14,90 EUR
Bei Pogromen gegen Juden wurden in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als 1500 Menschen getötet. Woher kam dieser Hass? Wieso nahm der Antisemitismus derart aggressive Formen an?… mehr lesen

Stefan Hörner: Profit oder Moral. Strukturen zwischen I.G. Farbenindustrie AG und Nationalsozialismus

Bestellen bei buecher.deCover: Stefan Hörner. Profit oder Moral - Strukturen zwischen I.G. Farbenindustrie AG und Nationalsozialismus. Europäischer Hochschulverlag, 2012.
Europäischer Hochschulverlag, Bremen 2012, ISBN 9783867417631, Gebunden, 446 Seiten, 49,90 EUR
IG. Farbenindustrie AG. Die IG. Farben war einer der wichtigsten Konzerne Europas im Bereich der chemischen Industrie mit weltweiter Bedeutung. Ohne die IG. Farben ist die Historie der… mehr lesen

Stefan M. Kreutzer: Dschihad für den deutschen Kaiser. Max von Oppenheim und die Neuordnung des Orients (1914-1918)

Bestellen bei buecher.deCover: Stefan M. Kreutzer. Dschihad für den deutschen Kaiser - Max von Oppenheim und die Neuordnung des Orients (1914-1918). Ares Verlag, 2012.
Ares Verlag, Graz 2012, ISBN 9783902732033, Gebunden, 191 Seiten, 19,90 EUR
Als 1914 in Europa der Krieg ausbrach, führte die isolierte Lage des Kaiserreiches zu der Überzeugung, nur durch alternative Mittel der Kriegsführung eine Niederlage abwenden zu können. Unter… mehr lesen

Zakhar Prilepin: Sankya. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Zakhar Prilepin. Sankya - Roman. Matthes und Seitz, 2012.
Matthes und Seitz, Berlin 2012, ISBN 9783882215793, Gebunden, 364 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Russischen von Erich Klein und Susanne Macht. Sankya, der jugendliche Held dieser mitreißenden Geschichte von Revolte, Liebe und Verrat, ist Mitglied einer militanten regimekritischen Gruppierung. Nach… mehr lesen

Shulamit Volkov: Walther Rathenau. Ein jüdisches Leben in Deutschland 1867 bis 1922

Bestellen bei buecher.deCover: Shulamit Volkov. Walther Rathenau - Ein jüdisches Leben in Deutschland 1867 bis 1922. C. H. Beck Verlag, 2012.
C. H. Beck Verlag, München 2012, ISBN 9783406639265, Gebunden, 250 Seiten, 22,95 EUR
Aus dem Englischen von Ulla Höber. Walther Rathenau (1867-1922), eine herausragende Persönlichkeit der Weimarer Zeit, mächtiger Wirtschaftsboss nicht nur im großen Konzern der AEG, Schriftsteller und begabter Maler,… mehr lesen
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!
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Neue Zürcher Zeitung

Heute leider keine Kritiken!
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Süddeutsche Zeitung

Silke Scheuermann: Die Häuser der anderen. Roman

Bestellen bei buecher.deCover: Silke Scheuermann. Die Häuser der anderen - Roman. Schöffling und Co. Verlag, 2012.
Schöffling und Co. Verlag, Frankfurt/Main 2012, ISBN 9783895613746, Gebunden, 264 Seiten, 19,95 EUR
Christopher und Luisa haben geheiratet und sich im Leben eingerichtet: Er ist angehender Professor für Biologie, sie erfolgreiche Kunsthistorikerin. Die Altbauwohnung ihrer Studentenzeit haben sie gegen ein Haus… mehr lesen

Richard Sennett: Zusammenarbeit. Was unsere Gesellschaft zusammenhält

Bestellen bei buecher.deCover: Richard Sennett. Zusammenarbeit - Was unsere Gesellschaft zusammenhält. Hanser Berlin, 2012.
Hanser Berlin, Berlin 2012, ISBN 9783446240353, Gebunden, 416 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Wie können Menschen, die sich sozial, ethnisch oder in ihrer Weltanschauung unterscheiden, zusammenleben und -arbeiten? In unserer von Konkurrenz und Gegensätzen geprägten… mehr lesen
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Die Welt

Heute leider keine Kritiken!
FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!
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Archiv: Bücherschau

Ein vom Höllenfeuer angesengtes Seelengemälde

08.12.2012. In der Tradition der großen russischen Literatur sieht die SZ Michail Schischkin und seinen neuen Roman "Briefsteller". Die FAZ ist tief beeindruckt von Mauro Coronas archaischem Friaul-Roman "Im Tal des Vajont" und dem von Ágnes Zolt herausgegebenen Auschwitz-Tagebuch ihrer Tochter Eva. Die NZZ feiert die Wiederentdeckung von Nicolaus Taurellus, einem…

Lese-, Denk-, Sing- und Summstoff für ein Leben

07.12.2012. Endlich erscheinen Ezra Pounds unerschöpfliche "Cantos" in deutscher Übersetzung, frohlockt die FR. Die FAZ liest gerührt den Briefwechsel zwischen Bettine von Arnim und ihrem bemerkenswert unsympathischen Sohn Siegmund. Und Ulrike Sterblichs "Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt" ist nicht das Berlin-Buch, auf das die SZ gewartet hat.

Das, pardon, Ausscheiden von eigentümlich Neuem

06.12.2012. Zum Siebzigsten lesen alle begeistert Peter Handke: seinen "Versuch über den stillen Ort" und den Briefwechsel mit seinem Verleger Siegfried Unseld. Die Zeit preist Elisabeth Edls Neuübertragung von "Madame Bovary" als höchste Übersetzungskunst. Die NZZ ist tief beglückt von einem letzten Gedichtband von Wisława Szymborska. Und die FAZ meint: Thomas…

Nicht ohne protestantische Selbstgeißelungslust

05.12.2012. Buchpreiswürdig, wenn auch inhaltlich ein wenig überholt, erscheint der SZ Irena Breznás autobiografischer Roman "Die undankbare Fremde" über Migration in die Schweiz in den Sechzigern. Topaktuell findet die FAZ hingegen Simon Reynolds' Diagnose der "Retromania" im Pop. Die NZZ vergisst über Florian Illies' Chronik des Jahres 1913 beinahe ihre Rezensentenpflichten.

Ringen um Zusammenhänge

04.12.2012. Schön wüst findet die taz Iris Hanikas neues Buch "Tanzen auf Beton" und feiert die Autorin als Meisterin der Unglücksversprachlichung. Die NZZ lernt mit Helmut Böttiger, Legende und Wirklichkeit der Gruppe 47 voneinander zu trennen. Die FAZ folgt Tom Bulloughs freudig durch "Die Mechanik des Himmels" und in die Gehirnwindungen…

Urmomente der Kindheit

03.12.2012. Andächtig hält die SZ die traurig-schönen Bilder des tschechischen Fotografen Josef Sudek in Händen. Außerdem freut sie sich über eine Wiederbegegnung mit Christa Wolfs "August" und lernt mit Geoff Dyers Essay "Die Zone", Andrej Tarkowskis "Stalker" zu verstehen. Die FAZ bespricht politische Bücher, darunter die Erinnerungen des israelischen Journalisten Ari…

Bei mir ist die Phantasie alles

01.12.2012. Die NZZ stellt heute zwei große französische Romane vor: Raymond Roussels surrealistisches Meisterwerk "Locus Solus" von 1914 und Henri Thomas' Roman von 1964, "Der Meineid" - eine meisterhaft verrätselte Geschichte um einen Belgier, der 1954 versucht, in den USA eine neue Existenz zu gründen. Die SZ zieht den Hut vor…

Das Reflektieren auf die Reflexion über eine Bürste

30.11.2012. Auch in seiner unter dem Titel "Über den Zufall" erschienenen Frankfurter Poetikvorlesung bleibt sich Navid Kermani als Schriftsteller treu, würdigt die SZ. Die FR freut sich über Mark Twains endlich zur Veröffentlichung freigegebene "geheime Autobiografie", auch wenn darin nach 100 Jahren nichts Neues mehr steht. Und die NZZ taucht mit…

Treibhaus der Erkenntnisse

29.11.2012. Die da oben und die da unten ruinieren das Land, lernt die FR aus Walter Wüllenwebers Studie über "Die Asozialen". Die FAZ staunt über die perfekt sitzende Sprache in Anna Weidenholzers Roman "Der Winter tut den Fischen gut". Mehr Teig und weniger Rosinen hätte sich die NZZ von Florian Illies'…

Zwischen Grantigkeit und Operettenträllerei

28.11.2012. Als eine Figur zwischen Augustus und Gaddafi lernt die FAZ bei Ernst Baltrusch den Hellenen-Herrscher Herodes kennen. Die NZZ zeigt sich sehr angetan von "Scherbengericht", dem Debütroman des 74jährigen Sozialwissenschaftlers Germán Kratochwil. Die SZ würdigt Harro Zimmermanns Biografie des antirevolutionären Metternich-Vertrauten Friedrich Gentz.

Eine hypothetische Figur

27.11.2012. Die FAZ seufzt über Michail Schischkins Roman "Briefsteller": So schön kann nur ein Russe schreiben (hier unser Vorgeblättert). Die NZZ lernt von Michael Sandel, wie die Marktlogik die demokratische Gesellschaft zu korrumpieren beginnt. Schön exzentrisch findet die SZ Philippe Murays Essay-Klassiker "Céline". Wenig Zukunftsfreude weckt bei ihr dagegen Michio Kaku…

Bedeutung des Geplappers

26.11.2012. Die FAZ lernt in Immanuel Birmelins "Von wegen Spatzenhirn!" alles über die Intelligenz von Papageien, Krähen und anderen Vögeln. Außerdem bewundert sie Heinrich Deterings Gesänge "Old Glory". Ein ganz neue Welt der Erzähltheorie eröffnet Albrecht Koschorke der SZ mit seiner Arbeit "Wahrheit und Erfindung".

Bücherschau des Tages

24.11.2012.

Problematische Seriosität

24.11.2012. "Matterhorn" ist der Spitzname für einen Schreckensort im Vietnamkrieg - trotz der Gewalt kann die FAZ Karl Marlantes' Roman nur empfehlen. Die NZZ kommt bei M. Agejews "Roman mit Kokain" ganz ohne Kokain aus. Die taz nimmt in Fred Pearce' "Land Grabbing" mit Schrecken den "globalen Kampf um Grund und…

Huren und Strichjungen und feuchte Hitze

23.11.2012. Herrlich bizarr, aber frei von Altersweisheit und ewigen Wahrheiten ist Herbert Rosendorfers posthum erschienener Erzählungsband "Die Kaktusfrau", versichert die SZ. Die taz lässt sich von internationalen Filmwissenschaftlern den Regisseur Dominik Graf erklären, wenn auch nicht restlos. Die FAZ sucht mit Friedrich Kröhnke das Weite.