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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Ein vom Höllenfeuer angesengtes Seelengemälde

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

08.12.2012. In der Tradition der großen russischen Literatur sieht die SZ Michail Schischkin und seinen neuen Roman "Briefsteller". Die FAZ ist tief beeindruckt von Mauro Coronas archaischem Friaul-Roman "Im Tal des Vajont" und dem von Ágnes Zolt herausgegebenen Auschwitz-Tagebuch ihrer Tochter Eva. Die NZZ feiert die Wiederentdeckung von Nicolaus Taurellus, einem Philosophen der Reformationszeit, und von Walter Buchebner. Die taz staunt über Siegfried Unselds Nehmerqualitäten im Schlagabtausch mit Peter Handke.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mauro Corona: Im Tal des Vajont. Roman

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Graf Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783862200245, Gebunden, 288 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Italienischen von Helmut Moysich. Severino Corona, genannt Zino, wächst Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Bergdorf im Friaul auf, als Waisenjunge. Als er später den jungen Raggio kennen lernt und sich mit ihm anfreundet, beschließen die beiden, eine Käserei aufzumachen. Die floriert auch bald. Aber da versucht Raggios Frau, Zino ... mehr lesen

Neil MacGregor: Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten.

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DHV - Der Hörverlag, München 2012, ISBN 9783867178945, CD, 49,99 EUR

Vollständige Lesung. 20 CDs, 1820 Minuten. Aus dem Englischen von Waltraud Götting, Andreas Wirthensohn. Gesprochen von Hanns Zischler, Nico Holonics, Rahel Comtesse u. a.. Neil MacGregor, Direktor des British Museum, beschreibt nicht nur 100 Objekte, sondern erschließt uns durch ihre Betrachtung immer auch ein Stück Weltgeschichte. Wer den hier ... mehr lesen

Gabriele Riedle: Überflüssige Menschen. Roman

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Die Andere Bibliothek/Eichborn, Berlin 2012, ISBN 9783847703273, Gebunden, 250 Seiten, 32,00 EUR

In einem ganz ungewöhnlichen Sound berichtet "Überflüssige Menschen" von den privaten und politischen Hoffnungen eines ganzen Jahrhunderts. Erzählerin ist Natalie, eine aus dem Schwäbischen stammende Berliner Russisch-Übersetzerin, die mit der Neuübertragung von Tschechows Drama "Drei Schwestern" beauftragt ist. Es geht um ... mehr lesen

Agnes Zsolt: Das rote Fahrrad. Tagebuch

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Nischenverlag, Wien 2012, ISBN 9783950334500, Gebunden, 160 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Ungarischen von Ernö Zeltner. Mit einer Einleitung der Mutter und einem Nachwort von Gabor Muranyi. Das von ihrer Mutter postum herausgegeben Tagebuch Evas, eines frühreifen ungarischen Mädchens, ist ein fesselndes Zeitdokument über dreieinhalb Monate der kleinen Freuden und des bangen Wartens im Frühjahr 1944 vor der Verschleppung nach ... mehr lesen

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Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!

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Neue Zürcher Zeitung

Walter Buchebner: Ich die Eule von Wien. Gedichte, Prosa, Tagebücher

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Edition Atelier, Wien 2011, ISBN 9783902498519, Gebunden, 327 Seiten, 24,90 EUR

Walter Buchebner war eine der markantesten lyrischen Stimmen im Nachkriegsösterreich. Hin- und hergerissen zwischen Tradition und Avantgarde, entwickelte er als Bewunderer der amerikanischen Beat-Poeten seine radikale "Active Poesie". Das Buch enthält die erst nach Buchebners frühem Tod publizierten Bände "zeit aus zellulose" ... mehr lesen

Thomas Sautner: Der Glücksmacher. Roman

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Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783351035105, Gebunden, 256 Seiten, 19,99 EUR

Eigentlich ist Sebastian Dimsch ja Angestellter in einer Versicherung. In Wahrheit aber kümmert er sich nur noch darum, wie das Glück gefunden werden kann. Immer mehr riskiert er damit seinen Job. Zu offensichtlich ist, dass er nichts tut als Weisheiten von Buddha, Platon, Konfuzius und anderen großen Gelehrten zu sammeln. Da entsteht eines Tages ... mehr lesen

Elisabeth Schmidauer: Sommer in Ephesos.

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Residenz Verlag, St. Pölten 2012, ISBN 9783701715862, Gebunden, 350 Seiten, 21,90 EUR

Einen Sommer lang verbringt Anastasia in Ephesos, da ist sie siebzehn. Statt ihre Mutter, die Tänzerin, mit deren wechselnden Liebhabern durch Amerika zu begleiten, lernt sie bei den Grabungen die lebenslange Obsession ihres Vaters kennen, an der nicht nur seine Ehe zerbrochen ist - Ephesos, die Stadt, die immer nur in ihren Träumen existierte ... mehr lesen

Nicolaus Taurellus/Henrik Wels (Hrsg.) : Triumph der Philosophie. Philosophiae Triumphus

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Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart-Bad Cannstatt 2012, ISBN 9783772823749, Gebunden, 596 Seiten, 248,00 EUR

Der "Triumph der Philosophie" des Altdorfer Gelehrten Nicolaus Taurellus (1547-1606), der zuerst in Basel im Jahr 1573 erschien, ist einer der ersten Traktate zur aristotelischen Metaphysik im Deutschland der Reformationszeit. Von seinen theologischen Zeitgenossen wegen seiner Grundthese, die Philosophie sei selbst die Grundlage des Glaubens, ... mehr lesen

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Süddeutsche Zeitung

Christina von Braun: Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte

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Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783351027100, Gebunden, 510 Seiten, 34,00 EUR

Seit seiner Entstehung hat das Geld einen immer höheren Abstraktionsgrad erreicht: von der Münze über Schuldverschreibungen, Papiergeld bis zum elektronischen Geld. Inzwischen ist der größte Teil des Geldes Kreditgeld, basierend auf Hoffnung, Glauben, Versprechen. In der Ökonomie gibt es einen breiten Konsens darüber, dass das Geld keiner Deckung ... mehr lesen

Michail Schischkin: Briefsteller. Roman

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Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2012, ISBN 9783421045522, Gebunden, 384 Seiten, 22,99 EUR

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Eine Frau, ein Mann, eine Sommerliebe. Sascha und Wolodja werden durch einen Krieg getrennt und können sich nur Briefe schreiben. Sie erzählen einander darin von allem und jedem: von Kindheit, Familie, Alltag, von Freud und Leid. Ein normaler Briefwechsel zweier Liebender - bis sich beim Leser Zweifel regen ... mehr lesen

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Die Tageszeitung

John Gibler: Sterben in Mexiko. Bericht aus dem Inneren des Drogenkriegs

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Edition Tiamat, Berlin 2012, ISBN 9783893201679, Broschiert, 192 Seiten, 16,00 EUR

Aus dem Englischen von Norbert Hofmann. In Mexiko befinden sich die staatlichen Institutionen in Auflösung. Drogenkrieg, Korruption und ein gigantischer illegaler Geldfluss bringen ein ganzes System zum Kollabieren. Die Bevölkerung ist der Gewalt zwischen rivalisierenden Drogenkartellen, Polizei und paramilitärischen Organisationen hilflos ausgeliefert. ... mehr lesen

Peter Handke/Siegfried Unseld: Peter Handke, Siegfried Unseld. Der Briefwechsel

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Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783518423394, Gebunden, 798 Seiten, 39,95 EUR

Herausgegeben von Raimund Fellinger und Katharina Pektor. Einen feierlichen Ton wählt Siegfried Unseld im Eingangssatz seines ersten Briefs an Peter Handke: "ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß wir nach genauer Lektüre Ihres Manuskriptes uns entschieden haben, Ihre Arbeit in den Suhrkamp Verlag zu übernehmen." Mit diesem Schreiben ... mehr lesen

Don Winslow: Kings of Cool. Roman

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Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 9783518464007, Gebunden, 351 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Amerikanischen von Conny Lösch. Am Strand ist das Paradies. Am Strand verlor Kalifornien seine Unschuld. Aussteiger, die in Versuchung gerieten. Lokalhelden und Träumer, die nicht genug bekommen konnten. Drogen, Gier, der Sündenfall. Es ist eine Geschichte, die weit zurückreicht, bis in die Sechziger, als in Laguna Beach Surfer und Hippies ... mehr lesen

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Archiv: Kolumnen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Anne Carson: Anthropologie des Wassers

20.10.2014: Erkundungsreisen über das Leben, die Liebe, die Verschiedenheit von Männern und Frauen und die Kunst, im Wetterleuchten Karten zu studieren. Lesen Sie hier einen Auszug aus Anne Carsons "Anthropologie des Wassers". Mehr lesen

Szilard Borbely: Die Mittellosen

02.10.2014: In den siebziger Jahren, in einem kleinen Dorf in Ungarn, wächst ein elfjähriger Junge auf. Die Familie ist sehr arm, doch das sind auch andere. Warum wird gerade sie im Dorf stigmatisiert? Und woher hatte der Großvater 1944 ein Fahrrad? In der Selbstbeobachtung des Außenseiters wächst dem Jungen ein unerhörter Scharfblick zu. Lesen Sie hier einen Auszug aus Szilárd Borbélys Roman "Die Mittellosen". Mehr lesen

Diego Marani: Neue finnische Grammatik

22.09.2014: Triest 1943. Ein verwundeter Soldat, hat Gedächtnis und Sprache verloren. Da in seine Jacke ein finnischer Name eingestickt ist, vermutet der Arzt Doktor Friari, dass es sich um einen Finnen handelt. Er bringt ihm mühsam etwas Finnisch bei und schickt ihn schließlich nach Helsinki. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Romam "Neue finnische Grammatik" von Diego Marani. Mehr lesen

Hans Keilson: Tagebuch 1944

03.09.2014: Im März 1944 beginnt der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson ein Tagebuch im holländischen Exil, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. Er schildert die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre. Lesen Sie hier einen Auszug von April bis Oktober aus "Tagebuch 1944". Mehr lesen

Lutz Seiler: Kruso

01.09.2014: Edgar Bendler strandet im Juni 1989 auf der Insel Hiddensee. Er wird Abwäscher im Klausner, wo er Alexander Krusowitsch - Kruso - kennenlernt und in die Rituale der Saisonarbeiter eingeweiht wird. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes (und des Lebens) in drei Nächten zu den Wurzeln der Freiheit zu führen. Mehr lesen

Jürgen Neffe: Mehr als wir sind

27.08.2014: Was wäre, wenn wir nicht mehr schlafen müssten? Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt der Chemielaborant Janush Coppki eine Wachdroge, die sich bald über die ganze Welt verbreitet. Jahrzehnte später stößt ein Biograf auf die Geschichte des unbekannten Coppki... Mehr lesen

Bora Cosic: Lange Schatten in Berlin

25.08.2014: In seinem Buch "Lange Schatten in Berlin" streift Bora Ćosić durch die Großstadt und deutet die Zeichen der bürgerlichen Kultur Europas. Dabei setzt er in einer Art philosophischer Ausgrabung seine Exilheimat als Inbegriff des 20. Jahrhunderts neu zusammen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Gabriele Weingartner: Die Hunde im Souterrain

18.08.2014: Die Geschichte von Felice und Ulrich, ein junges ambitioniertes Paar, das in den siebziger Jahren in Amerika lebt und forscht. Dann jedoch geschieht etwas, was Ulrich verändert, und er setzt seinem Leben ein Ende. Felice versucht schließlich nach Jahren das Geheimnis zu lüften. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Die Hunde im Souterrain" von Gabriele Weingartner.
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Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg

11.08.2014: Der Historiker Rainer Pöppinghege schildert, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen waren für Kommunikation und Transport unverzichtbar, obwohl dieser Krieg schon industrialisiert war. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Tiere im Ersten Weltkrieg". Mehr lesen

Fadhil al-Azzawi: Der Letzte der Engel

07.08.2014: Der irakische Schriftsteller Fadhil al-Azzawi erzählt Geschichten aus dem Irak der fünfziger Jahre, die wie Grimm'sche Märchen anmuten. In Kirkuk lebt sein Held Hamid Nylon, der sich schließlich als Revolutionär betätigt. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der Letzte der Engel".
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