Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Bücherbrief
Die Unbeirrtheit der Skarabäen
10.05.2010. Alain Mabanckou nimmt uns mit in die schwarzafrikanischen Subkulturen von Paris, Hans-Ulrich Treichel in das seltsame Zwischenreich namens West-Berlin. Wulf Kirstens Gedichtauswahl lehrt uns die Bedeutung des Disparaten. Jean-Henri Fabre erklärt die Charakterfestigkeit der Wespen. Ara Güler fotografiert die große Kränkung Istanbuls. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Weitere Anregungen finden Sie in den älteren Bücherbriefen, der Krimikolumne "Mord und Ratschlag", unseren Notizen zu den Literaturbeilagen vom Frühjahr 2010, den Leseproben in Vorgeblättert und in den Büchern der Saison vom Frühjahr 2010.
Literatur
Alain Mabanckou
Black Bazar
Roman
Liebeskind Verlagsbuchhandlung 2010, 272 Seiten, 19,80 Euro
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Dieser Roman hat in Frankreich großes Aufsehen erregt, unter anderem weil er einen politisch nicht immer der Multikulti-Idylle entsprechenden Blick in die schwarzafrikanischen Subkulturen von Paris bietet. Autor Alain Mabanckou wurde selbst im Kongo geboren und hat eine Karriere in der französischen Wirtschaft abgebrochen, um zu schreiben. Alex Rühle hat den Autor für die SZ porträtiert, und zugleich "Black Bazar" vorgestellt: Es wird von Menschen erzählt, die sich mit Chemikalien die Haut weißer zu färben versuchen, und von den gegenseitigen Vorurteilen. Zentrale Themen sind das Leben in der Fremde, Identität und "Binnenrassismus" unter den Schwarzen, so Rühle, der deshalb umso beeindruckter ist, wie leichtfüßig und unterhaltsam Mabanckou sein "tonnenschweres" Sujet anpackt. Denn auch wenn er implizit durchaus den "Kolonialismus- und Identitätsdiskurs" aufgreift und sich auf Gewährsmänner wie Frantz Fanon oder Aime Cesaire bezieht, dominiert ein burlesker, lockerer Ton. Jeannette Villachica kommt in der NZZ zu einer ähnlichen Empfehlung. Hier eine Leseprobe.
Hans-Ulrich Treichel
Grunewaldsee
Roman
Suhrkamp Verlag 2010, 180 Seiten, 19,80 Euro
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Hans-Ulrich Treichel ist sicher nicht der lauteste Autor seiner Generation. Sein neuer Roman hat bisher drei ausgesprochen engagierte und begeisterte Kritiker gefunden. Der Roman spielt in jenem seltsamen Zwischenreich namens West-Berlin, das mit der Entfernung immer unwirklicher wird. Der Autor zeichnet die Mauerstadt als provinziellen Wartesaal für den erst als Studenten, dann als Referendariatsanwärter ausharrenden Paul, der sich als Sprachlehrer in Spanien in die schwangere Maria verliebt, erzählt Meike Fessmann in der SZ. Ebenso wie Wolfgang Schneider in der FAZ und Christoph Schröder in der FR ist sie begeistert von Treichels leiser literarischer Virtuosität - und von seinem Witz.
Stig Dagerman
Schwedische Hochzeitsnacht
Roman
Die Andere Bibliothek/Eichborn 2010, 281 Seiten, 32,00 Euro
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Stig Halvard Dagerman wurde zunächst als Reporter bekannt. Berühmt sind in Schweden seine Reportagen über das kriegszerstörte Deutschland. 1954 beging er im Alter von 31 Jahren Selbstmord. Seine "Schwedische Hochzeitsnacht" scheint durchaus harter Tobak zu seine, eine Geschichte im ländlichen Schweden, bevölkert von Charakteren, die sich an Bösartigkeit überbieten. Andreas Breitenstein liest das Buch als einen "existenziellen Schrei". Der Leser muss auf einen auktorialen Erzähler verzichten, ständig wechseln die Perspektiven, und Zeit und Raum befinden sich in stetigem Fluss, beschreibt Breitenstein in der NZZ die Schwierigkeiten der Romans. Ungeachtet dessen hat ihn Dagermans Roman mit seiner sprachgewaltigen Archaik aber tief in den Bann gezogen. Ebenso Thomas Laux in der FR, der ein Leseerlebnis "von schier ungeheurer Intensität" verspricht.
Wulf Kirsten (Hrsg.)
Beständig ist das leicht Verletzliche
Gedichte in deutscher Sprache von Nietzsche bis Celan
Ammann Verlag 2010, 1120 Seiten, 79,95 Euro
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Ein kräftiger Akzent im wehmütigen Abschiedslied des Ammann-Verlags - ein Gedichtband, 1100 Seiten schwer, nicht ganz billig, zusammengestellt von Wulf Kirsten. Der Band bietet einen Blick auf die entstehende Moderne in der deutschen Lyrik. Bisher hat nur Jürgen Verdofsky in der FR den Band besprochen, und zwar geradezu ehrfürchtig. Die Anthologie führte ihm auch vor Augen, wie das Neue immer aus dem Disparatesten fließt, insofern jedes Gedicht das Gegenstück zu einem anderem bildet. So werde etwa Nietzsche Liliencron, Brecht George, Benn Lehmann an die Seite gestellt. Zudem sieht Verdofsky Prominentes so neben Vergessenes gesetzt, "dass ein neuer Kontext entsteht". Verdofsky hebt auch die kundigen Informationen und Kommentare zu Gedichten und Autoren hervor.
Josh Bazell
Schneller als der Tod
Krimi
S. Fischer Verlag 2010, 304 Seiten, 18,95 Euro
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Drastisch ist dieser Krimi über zwei Mafiosi, die sich im Krankenhaus begegnen. Einer von ihnen ist ein Ex, der sich im Zeugenschutzprogramm zum Arzt ausbilden ließ und nun einen Patienten aus seiner Vergangenheit vor sich hat. "Wer weiß", seufzt er schließlich. Die Kritiker sind völlig baff und begeistert von diesem "fantastischen kleinen Geniestreich", so Katharina Granzin in der taz. Tobias Gohlis in der Zeit hat sich bei der Lektüre die Fingernägel abgekaut und fragt am Ende "ob man so etwas Wahnwitziges, überschäumend Intelligentes, irrsinnig Komisches über das Ende eines Mafiakillers und das amerikanische Krankenhaussystem je wieder lesen wird?" Im Perlentaucher versichert Thekla Dannenberg: "Ganz eindeutig würde Bazell lieber einen Patienten mehr über die Klinge springen lassen als einen Witz verschenken", gibt aber in ihrer Krimikolumne doch eindeutig Adrian McKintys grandiosem Noir-Krimi "Der sichere Tod" (Bestellen) den Vorzug.
Patrick Leigh Fermor
Mani
Reisen auf der südlichen Peloponnes
Dörlemann Verlag 2010, 480 Seiten, 24,90 Euro
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Der Band ist bisher nur einmal besprochen. Wir wählen ihn aus wegen der mitreißenden Hingerissenheit des Rezensenten Tobias Lehmkuhl in der SZ. Der Band regt an zum Nachdenken über Griechenland und setzt einen Gegenakzent zu den aktuellen Wirrnissen. "Die Mani (griechisch Μάνη) ist ein Landstrich im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes - genauer deren 'Mittelfinger'", eine besonders abgelegene Gegend. Patrick Fermor Leigh ist ein britischer Autor, Abenteurer, Geheimdienstagent und erfreut sich mit seinen 95 Jahren seiner späten Tage. Er ist auch ein großer Griechen-Freund, kämpfte dort im Zweiten Weltkrieg. Sein durchaus umfänglicher Reisebericht über Mani hat Lehmkuhl zugleich wegen seines Informationsreichtums und wegen seiner poetischen Schreibweise begeistert. Eine Passage ist für Lehmkuhl gar die "schönste, berührendste Szene" der gesamten Reiseliteratur".
Sachbuch
Jean-Henri Fabre
Erinnerungen eines Insektenforschers
Band 1
Matthes und Seitz Verlag 2010, 304 Seiten, 36,90 Euro
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Eine editorische Großtat, die zweite des Matthes & Seitz-Verlags in wenigen Jahren, nach der Herausgabe von Schalamows Gulag-Erinnerungen. Auch Jean-Henri Fabre ist ein Memorialist, allerdings ein poetischer. So kühl Schalamow die Menschen in extremer Erniedrigung beschreibt, so zärtlich ist Fabre mit den Insekten, wenn man den Rezensenten glauben darf. Auf zehn Bände ist die Edition seiner Erinnerungen angelegt. Fabres Naturbeobachtungen haben Proust, Gide und die Surrealisten inspiriert. Alexander Kissler begeistert in der SZ die Lebensklugheit, mit der Fabre sich der Insektenwelt widmet und ihn von der "Charakterfestigkeit" der Wespen oder der Unbeirrtheit von Skarabäen schwärmen lässt. In der Zeit hat Sibylle Lewitscharoff höchstselbst den Band besprochen und nennt Fabres Erinnerung schlicht "eines der großartigsten Werke", die jemals geschrieben wurden.
John Kenneth Galbraith
Eine kurze Geschichte der Spekulation
Eichborn Verlag 2010, 123 Seiten, 14,95 Euro
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Es sind in letzter Zeit viele Bücher zu den jüngsten Ereignissen an den Finanzmärkten erschienen (siehe Stichwort Finanzkrise oder Bankenkrise, auch Inflation). Dieses hier ist schon ein bisschen älter. Spekulationswellen enden mit tödlicher Sicherheit im Crash, schreibt J. K. Galbraith laut Klappentext. "Das sagt einem der gesunde ökonomische Menschenverstand. Aber warum lassen sich trotzdem zahllose Anleger stets aufs Neue von abenteuerlichen Gewinnversprechen blenden und hinters Licht führen?" Versteht man Alexander Armbruster in der FAZ richtig, so sieht Galbraith Spekulation als Eskalation gesellschaftlich bedingter Irrtümer, eine These von schlagender Aktualität, wie Armbruster findet. Für Arno Widmann in der FR ist es das "Buch eine Weisen", abgeklärt, resigniert, lehrreich und von angenehm boshaftem Humor.
Robin Lane Fox
Die klassische Welt
Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian
Klett-Cotta Verlag 2010, 730 Seiten, 34,90 Euro
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730 Seiten antike Weltgeschichte von einem Autor. Leichtes Bedauern schwingt bei Althistoriker Stefan Rebenich in der SZ mit, wenn er feststellt, dass solch umfangreiche populärwissenschaftliche Schmöker wie von Robin Lane Fox hierzulande nicht geschrieben werden. Dann übt er keine Zurückhaltung beim Lob des dicken Bandes, den er als üppiges Lesevergnügen in "herrlich altmodischer" Machart lobt. Dass Lane Fox dabei Themen manchmal nur anreißt, nimmt Rebenich nicht weiter übel: Er weiß "geistreiche Synthese und pointierte Wertung" höher zu schätzen als lückenlose Darstellung, wie er betont. Ähnlich Uwe Walter in der FAZ, der es besonders schätzt, dass der Autor, Professor in Oxford, episch ans Werk geht, erzählend und (die Kunst, Literatur, Philosophie, Politik der Griechen und Römer) rühmend.
Bildband
Ara Güler, Orhan Pamuk
Istanbul
DuMont Verlag 2010, 184 Seiten, 34,95 Euro
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Welche andere europäische Metropole zittert derart vor Vitaliät? Ara Gülers Fotos stammen, in kraftvoll reduzierter Schwarzästhetik, aus den sechziger und siebziger Jahren, einer Zeit also, die auch in Orhan Pamuk einige besonders dichte Erinnerungen auslöst. Die Rezensenten lieben beides, Orhan Pamuks Essay zu den Fotos und ihren Motiven. Und die Fotos selbst, deren Verdienst es ist - so Angela Schader in der NZZ - die "unwiederbringliche Vergangenheit" als "große Kränkung" erkannt und mit der Kamera für die Nachwelt festgehalten zu haben.
Archiv: Bücherbrief
Dienstleistungswürfel
08.05.2013. William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
Mehr lesen
Erkenntnisfördernd nüchtern
07.03.2013. Eine Jugoslawin in Berlin, Cromwell und Anna Boleyn, Ein-Kind-Politik in China, eine van-Gogh-Biografie, der Antisemitismus der Linken und eine kleine Geschichte des Maghreb - dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen
Wie eine Welle
08.02.2013. In diesem Monat begleiten wir einen galizischen Rabenforscher, stürzen Haile Selassie, bewundern die russische Décadence, spazieren angespannt durch den Jardin du Luxembourg und träumen den Traum Baudelaires. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Februar. Mehr lesen
Intellektuelles Dandytum
08.01.2013. Ali Smith erzählt von einem Gast, der zum Abendessen kommt und nicht wieder geht. Robert Littell führt uns in die Welt des Spions Kim Philby. Heinz Schilling holt Luther vom Sockel des Übermenschen. W.D. Wilson fragt: Was dachte Goethe über Knabenliebe? Dies und mehr in den besten Büchern des Monats Januar. Mehr lesen
Höchst gefährliche Fiktion
10.12.2012. Eine arbeitslose Verkäuferin, Außenseiter auf dem Land, Brückenbauer in Kalifornien und ein empfindsamer Henker - das sind nur einige der Helden in den besten Büchern des Monats Dezember. Mehr lesen
Denker der Technik
04.10.2012. Clemens Setz spielt mit einer Bande Kopfschmerzen erzeugender Kinder, A. L. Kennedy mit einem Trickbetrüger und Antonio Ungar mit einem getöteten Politiker. Erstrangige Autoren mit funkelndem Intellekt widmen sich einer Globalgeschichte der Jahre 1870 bis 1945. Saul Friedländer sucht nach der sexuellen Andersartigkeit Kafkas. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen
Lebenserleichterungstechniken
03.09.2012. Sabrina Jensch führt uns durch Danzig. Richard Ford plant einen Doppelmord in Kanada. Michael Frayn folgt am Flughafen einer schönen Blondine. Alfred Brendel spielt auf dem Jammerklavier. Tim Wu betätigt den Master Switch. Dies und mehr in den besten Büchern des Monats September.
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Auf unerwartetem Besen
07.08.2012. Hernan Ronsino führt mitten ins Massaker von San Martin. Lukas Meschik führt ins Zentrum des überforderten modernen Menschen. Olga Martynova dichtet von Tschwirik und Tschwirka. Jonathan Littell schickt Notizen aus dem syrischen Homs. Dies alles und mehr in den besten Büchern des August. Mehr lesen
Man hätte Lust, ihn zu schlagen
03.07.2012. Angelika Meier zeichnet ein witziges Bild unserer durchtherapierten Gesellschaft. Goncalo M. Tavares lehrt uns das Fürchten. Felix Philipp Ingold stellt uns russische Dichter vor, die wir noch nicht kannten. Serhij Zhadan führt uns auf eine polnisch-ukrainische Fußballreise. Konrad Clewing und Oliver Jens Schmitt erzählen die ganze Geschichte Südosteuropas. Dies alles und mehr in den Büchern des Monats Juli. Mehr lesen
Bündel irrationaler Energien
07.06.2012. Atiq Rahimi erzählt von Schuld und Sühne in Kabul. Nina Bußmann stellt uns den suspendierten Physiklehrer Schramm vor. Mark Z. Danielewski durchquert in einem Roadmovie 200 Jahre amerikanische Geschichte. Marc Hansmann beschreibt die Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Und der Wirtschaftspsychologe Daniel Kahneman schafft den rationalen homo oeconomicus ab. Dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Monats Juni.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012. Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Ein menschliches Tier zu sein
08.03.2012. Peter Nádas schreibt Geschichte in die Körper. Stewart O'Nan lässt uns mit Emily allein. Michael Ondaatje fährt noch einmal von Ceylon nach England. Der Arzt Siddharta Mukherjee erzählt die Biografie des Krebses. Und Jörg Baberowski untersucht Stalins Herrschaft der Gewalt. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März.
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Romantischer Taugenichts
13.02.2012. Christian Kracht lässt seinen Helden Augustus Engelhardt die Vorzivilisation kosten. Nicholson Baker schickt uns ins Stöhnzimmer. Krisztina Toths Heldin sehnt sich nach dem unerreichbaren Westen. Stephen King verhindert einen Anschlag. Und Daniel Jütte entführt uns ins Zeitalter des Geheimnisses. Dies und mehr in den besten Büchern des Februar. Mehr lesen
Dies pralle Leben
02.01.2012. Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Dorfbrunnengespräch
09.12.2011. Inka Parei schickt uns in die Kältezentrale des Neuen Deutschlands. Jose Eduardo Agualusa präsentiert tropischen Barock aus Angola. Joseph Roth und Stefan Zweig sehen in ihren Briefen das Unheil heraufziehen. Nuran David Calis findet die Liebe in Bielefeld. Neil MacGregor öffnet eine Schatzkammer. Orlando Figes führt uns durch den Krimkrieg. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Dezembers. Mehr lesen
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"Ich muss dir ein Geheimnis verraten", sagte ich. "Ich bin der größte Feigling unter der Sonne. … mehr lesen
Hans-Peter Riegel: Beuys
Joseph Beuys, der hervorragende Lehrer und Weltverbesserer, gilt als bekanntester deutscher Künstler neben Albrecht Dürer. … mehr lesen
Robert Louis Stevenson: Die Ebbe
Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Klaus Modick. Herrick, Huish und Davis, drei zerrüttete … mehr lesen




