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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücher der Saison

Bücherherbst 2008

04.12.2008. Dieser Winter bietet die Gelegenheit, sich auf literarische Entdeckungsreise in die Türkei zu begeben, oder sich von Uwe Tellkamps "Turm" in die Stadt Dresden vor der Wende zurückversetzen zu lassen. Reiche Ernte auch bei den Sachbüchern. Diskutieren Sie mit!

Was in dieser Saison auffiel: Es wurden mehr deutsche Romane besprochen denn je. Aber es ist fraglich, ob es an einer derart überwältigenden Produktion liegt. Kann es denn in einer Saison mehr als drei vier deutsche Romane von Belang geben? Oder ist hier der Betrieb mit sich selbst beschäftigt? Und gerade diese Saison ist die Saison eines Opus magnum, das alle anderen sowieso aussticht, nämlich des jubelnd begrüßten Romans "Der Turm" von Uwe Tellkamp.

Der Türkei-Schwerpunkt der Buchmesse brachte nicht die Intensität der Entdeckerfreude, an die wir uns aus den nun länger zurückliegenden Ungarn- und Polen-Schwerpunkten erinnern. Dabei haben die Verlage fleißig produziert. Manches wird wohl erst noch in den kommenden Wochen und Monaten besprochen. Reich aber war die Ernte in der übrigen internationalen Literatur und in den Sachbüchern.

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Übrigens führen wir mit dem heutigen Tage eine Neuerung ein: Wir laden unsere Leser ein, über die Bücher in unserer Datenbank zu diskutieren. Den Link zur Kommentarfunktion finden Sie rechts neben den Buchtiteln bei den Artikel-Tools. Anmelden können Sie sich auch hier. Viel Spaß beim Lesen und Diskutieren!


Türkei / Literatur / Sachbuch und politische Bücher

Die Türkei als Gastland der Buchmesse hat einige Entdeckungen gebracht. Nicht so viele, wie man sich erhofft hat, aber doch... Wir stellen die interessantesten und meistbesprochenen Bücher hier vor. Wem das nicht reicht, der sollte sich bei diesen Verlagen umsehen, die eine ganz Reihe türkischer Autoren veröffentlichen: Literaturca Verlag, Unionsverlag, J&D Dagyeli Verlag und der Sardes Verlag. Eine sehr gute Übersicht über die Literatur der Türkei hat Barbara Frischmuth in der Presse geschrieben.

Bild zum ArtikelDie zwei wichtigsten Neuentdeckungen in der türkischen Literatur waren Murathan Mungan und Perihan Magden. Perihan Magdens Istanbul-Story "Zwei Mädchen" (bestellen), ein Roman über eine zerstörerische Mädchenfreundschaft, wurde zwar nicht besprochen, doch der Autorin und ihren Büchern widmeten SZ und FAZ zwei längere Porträts. Magden ist nicht nur eine sehr erfolgreiche Buchautorin in der Türkei, sie ist außerdem eine scharfzüngige Kolumnistin, die ihre Meinungsfreiheit mehr als einmal vor Gericht verteidigen musste. "Perihan Magden ist unbequem, eine Geißel für Kriegstreiber und Generäle, für selbstherrliche Staatsanwälte und verbohrte Nationalisten, auf die sie immer wieder in ihren Büchern und auch in ihrer Kolumne in der linksliberalen Zeitung Radikal eindrischt, die Pflichtlektüre der türkischen Intellektuellen", schrieb die FAZ. Aber auch die kemalistische Istanbuler Elite verschont sie nicht mit ihrem Spott: "Diese sogenannten Säkularen. Die halten sich für die goldenen Herren des Landes. Die schauen auf die Anatolier in der AKP und sagen: 'WIR sind doch die schönen Türken. WIR gehen ins Ballett. WIR sollten regieren. Nicht diese Bauern. Wie können sie es wagen!' Also suchen sie Schutz bei der Armee", zitiert sie die SZ.

Bild zum ArtikelMurathan Mungans Roman "Tschador" (bestellen) erzählt auf 127 Seiten von einem jungen Mann, der nach einem nicht näher bezeichneten Krieg in seine Heimat zurückkommt und seine Familie nicht mehr wiederfindet. Es regieren jetzt die "Soldaten des Islam". Alle Bilder sind abgehängt und die Frauen durch den Tschador unsichtbar gemacht. Die Kritiker waren spürbar beeindruckt: "Es ist ein islamisches 'Waste Land', in dem allein noch die Albträume gedeihen. Auch ein islamisches 'Draußen vor der Tür', dessen Cantus firmus das fast unhörbare Zuziehen von Türen bildet, die sich sachte, doch unerbittlich wie Sargdeckel schließen", schrieb die Welt. Für die SZ hat Mungan "fundamentalistisches Gedankengut besser auf den Punkt gebracht als jeder Kopftuchstreit". Die taz bewundert die hohe sprachliche Eleganz des Romans, die Zeit sprach gar von "betörender Mondstaub-Prosa".

Bild zum ArtikelBild zum ArtikelIn "Istanbul war ein Märchen" (bestellen) erzählt Mario Levi am Beispiel einer Familie die Geschichte der Juden Istanbuls. Die NZZ rühmt die "poetische Schönheit" des Romans und fühlt sich an Joyce erinnert. Für die FR ist es ein mit großer Zärtlichkeit entworfener Jahrhundertroman, ein Buch, "das von jüdischen Kaufleuten, Künstlern und Tagedieben in Istanbul erzählt, ein Werk der erklärten Lücken, der Mutmaßungen". Der 1972 geborene Murat Uyurkulak schildert in seinem Debütroman "Zorn" (bestellen) die linksradikale Szene in der Türkei in den siebziger Jahren. Die taz findet das "furios" erzählt. Eindringlich würden Repressionsapparat auf der einen Seite und "Ohnmacht und Hass auf den Staat" auf der anderen Seite beschrieben.

Bild zum ArtikelBild zum ArtikelBild zum ArtikelGeradezu ergriffen waren die Rezensenten von Orhan Pamuks "Das Museum der Unschuld" (bestellen). Es ist ein Roman über eine große, gescheiterte Liebe. Pamuk beschreibt darin die "Vergesellschaftung" der Gefühle bis in ihre intimsten Regungen, so die Zeit, die "unnennbar ergriffen' war. Ähnlich erging es FAZ, taz, NZZ und SZ. Nur die FR gab zu, dass sie sich beim Lesen gelangweilt hat und schlussendlich das Nachdenken über den Roman lohnender fand als die Lektüre selbst. Freundlich besprochen wurden außerdem Elif Shafaks "Der Bonbonpalast" (bestellen), ein Roman, der die Geschichten von zehn sehr unterschiedlichen Bewohnern eines Istanbuler Mietshauses erzählt (hier eine Leseprobe). Sebnem Isigüzels "Am Rand" (bestellen) erzählt parallel die Geschichte von Leyla, Diplomatentocher, Schachtalent und Königin der Istanbuler Mülldeponie, und der psychisch kranken Musikwissenschaftlerin Yildiz (hier eine Leseprobe).

Bild zum ArtikelBild zum ArtikelWiederentdeckt wurden auch zwei bedeutende Klassiker: Ahmet Hamdi Tanpinar (1901-1921) und Nazim Hikmet (1902-1963). Tanpinar ist keine Lektüre für Liebhaber des sprachlichen Minimalismus. Die Helden seiner Romane "Seelenfrieden" (bestellen) und "Das Uhrenstellinstitut" (bestellen) tun sich schwer in der modernen Türkei des Atatürk. Nuran, der verliebte Held in "Seelenfrieden", sehnt sich nicht nur nach seiner Geliebten, sondern auch nach der Poesie und Wärme des Osmanischen Reiches. Die Zeit verneigte sich vor der "metaphernreiche Beschreibungskunst" Tanpinars, die FAZ reagierte leicht abwehrend auf die "vergeistigte Glut". Die NZZ dachte an Proust.
Nazim Hikmet ist einer der bekanntesten Dichter der Türkei. Der Ammann Verlag hat ausgewählte Gedichte (bestellen) auf Türkisch und Deutsch neu herausgebracht, die der Zeit eine Offenbarung bescherten. Bei Suhrkamp ist Hikmets autobiografischer Roman "Die Romantiker" (bestellen) herausgekommen, dessen "radikale Modernität" die FR tief beeindruckte.

Bild zum ArtikelBild zum ArtikelMit sehr großem Lob bedacht wurde Klaus Kreisers Atatürk-Biografie (bestellen). Die Rezensenten bewunderten nicht nur die Materialfülle des Buchs und die kenntnisreichen Ausführungen, sondern auch die lebendige und packende Darstellung. Necla Keleks kritisches Buch über die heutige Türkei, "Bittersüße Heimat" (bestellen) wurde bisher nur mit einer missmutigen Kritik in der taz bedacht, die ihr das "Pathos der Konvertitin" unterstellt: Das soll man halt nicht, sich von einem Glauben befreien. Gerade die Linke ist es ja, die heute auf traditionelle Werte wie Sitte, Religion, Familie pocht, zumindest bei den anderen. Kelek schreibt in dem Buch einmal mehr, warum sie das nicht will. Mehr noch aber ist das Buch eine Auseinandersetzung mit den Rissen und Abgründen in allen politischen Lagern der Türkei - bei den Kemalisten genauso wie der AKP. Und es reflektiert die Rolle der Türkei im Zweiten Weltkrieg, die leider nicht sehr ruhmvoll ist. Man lernt eine Menge, in zugleich faktenreicher und persönlicher Art der Darstellung!

Wer mehr Inspirationen sucht: Alle türkischen Romane im Perlentaucher finden Sie unter diesem Link, alle Bücher im Perlentaucher, die überhaupt irgendwie mit der Türkei zu tun haben, finden Sie hier.


Türkei / Literatur / Sachbuch und politische Bücher

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Archiv: Bücher der Saison

Frühjahrsbücher 2014: Romane

18.04.2014 . In diesem Frühjahr dominieren der Krieg und seine Folgen die Literatur und dann und wann ein Schwätzen und Schlachten im Prenzlauer Berg, Pop-Theorie, Fotografie und Reproduktionstechnologien die Sachbücher. Und ein Reportageband führt uns nach Tiflis, Baku und Eriwan. Reichlich Lektüre für die hoffentlich sonnigen Ostertage. Mehr lesen

Die Romane der Saison

19.11.2013 . Das Gefühl, eigentlich nicht dazuzugehören, ist das Thema vieler brasilianischer Romane. Aber zumindest gehören diese Romane nun zu den Perlentaucher-Empfehlungen des Herbstes. Wir haben die Literaturbeilagen durchgearbeitet und beginnen unseren Überblick über die Bücher der Saison mit Romanen aus aller Welt - inklusive Deutschland. Tagebücher, Essays und Sachbücher folgen! Mehr lesen

Frühjahrsbücher 2013

15.04.2013 . In diesem Frühjahr dominieren autobiografisch grundierte Romane, Bücher über die Geburtstagskinder Jean Paul und Wagner, eine fette Derrida-Biografie und ein Band über Sexualität in der arabischen Welt. Reichlich Lektüre für die Sonnentage im Park, die jetzt hoffentlich anstehen. Mehr lesen

Bücherherbst 2012

12.11.2012 . Mit Rainald Goetz, John Lanchester und Nadine Gordimer gewinnt die Literatur in dieser Saison an Aktualität, Schärfe und Wut. Aber auch die Liebe und das Experiment kommen zu ihrem Recht. Für aufregende Reportage bleiben die Amerikaner zuständig. Bemerkenswert ist, wie chinesische Autoren die düstere Geschichte aufzuarbeiten beginnen. Außerdem gibt es ein Loblied auf die Brüsseler Beamten, das Porträt eines vielköpfigen Politungeheuers und endlich einen guten Grund, Ezra Pound zu lesen. Mehr lesen

Frühjahrsbücher 2012

07.04.2012 . In der Literatur schickt Ungarn uns in die Abendschule, Prag in die Vorstadt, Israel in den Schlaf, Schottland liefert uns der Huldra aus, Amerika stellt uns auf ein Schlachtfeld, die Niederlande grübeln in Wales über Emily Dickinson, das Surselva veranstaltet ein letztes Besäufnis. Und dann gibt es noch diese multiethnischen Autoren, die feste Identitäten nur lächerlich finden. Die Sachbücher geben uns eine Lektion in Sachen Aufklärung, Rückzug und Beethoven. Mehr lesen

Bücherherbst 2011

28.11.2011 . Liegt's am Hype des Deutschen Buchpreises oder ist die deutsche Literatur tatsächlich so in Form? Jedenfalls dominierte sie in den Buchmessenbeilagen. Außerdem begegnen wir Michelangelo in Konstantinopel, selbstmöderischen Käfern in Bukarest und Dandys in Stockholm. Wer etwas belebenden Optimismus tanken will, vertiefe sich in Steven Pinkers "Gewalt". Eva Illouz' Analyse des Liebesmarktes ist eher was für Hartgesottene. Und, tja, wer die Geschichte des Computers besser verstehen will, sollte die Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson durchaus lesen!
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Bücherfrühjahr 2011

11.04.2011 . Literatur ist, wenn es ungemütlich und doch herrlich ist. Den Literaten gelang es in dieser Saison am besten in Erzählungen, an erster Stelle Clemens J. Setz in "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Große Romane sind in dieser Saison Mangelware. Dafür gibt's gute Reportagen, Erinnerungsbücher und viel böse Philosophen.
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Bücherherbst 2010

15.11.2010 . Dieser Bücherherbst war stärker von politischen Büchern geprägt als von literarischen. Stichwort: Sarrazin und Auswärtiges Amt. Dabei gibt es eine Fülle literarischer Neuerscheinungen, die politische Themen aufgreifen. Das gilt in hohem Maße für die argentinischen Romane, aber auch zum Beispiel für Ian McEwans "Solar", eine Komödie über den Klimawandel, oder Sofi Oksanens Roman "Fegefeuer" über die estnischen Traumata. Mehr lesen

Frühjahr 2010

06.04.2010 . In den Frühjahrsromanen sehen wir die unheimliche Welt mit den Augen einer Horde Kinder, beobachten Liebende in Teheran, lassen uns von Rosslyns Brüsten zu einem Reim inspirieren und begleiten einen Lehrer auf einer Höllenfahrt im Volvo. Unter den Sachbüchern stachen Daniel Everetts Buch über die Pirahas, "Das glücklichste Volk", heraus, Oliver Jens Schmitts Biografie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und Simon Sebag Montefiores farbenprächtiges Porträt des Fürsten Potemkin. Mehr lesen

Bücherherbst 2009

18.11.2009 . Dies ist ein Literaturherbst! Man kann sich auf literarische Entdeckungsreise nach China begeben. Eine Vielzahl von gut besprochenen deutschen Romanen ist erschienen, allen voran Herta Müllers "Atemschaukel". Und in den Amerikas sind zwei fette Romane erschienen, die die Rezensenten euphorisiert und erschöpft haben. Viel Spaß beim Lesen!
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Frühjahr 2008

22.04.2008 . Okay, da sind die "Feuchtgebiete", da sind Jonathan Littells SS-Fantasien, da sind ein paar wackere deutsche Romane. Aber es gibt nur zwei Bücher, die auf einhelliges Echo der Kritiker stießen. Eins ist gut, das andere ist böse. Außerdem lasen die Kritiker herausragende Comics. Kroatien interessierte nicht alle, aber einige um so mehr. Ein Blick auf die Bücher des Frühjahrs 2008. Mehr lesen

Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer: Herbst 2007

26.11.2007 . Dieser Literaturherbst gehört zwei russischen Schriftstellern: Wassili Grossman und Warlam Schalamow, deren Jahrhundertwerke endlich auf Deutsch erschienen sind. Einen respektablen Auftritt haben aber auch die deutschen Autoren der mittleren Generation, polnische Tunten, rumänische Manieristen, deutsche Romantiker, streitlustige Atheisten, neapolitanische Camorristi, katalanische Ritter und ein ungenierter Genussmensch. Mehr lesen

Thekla Dannenberg, Ekkehard Knörer: Frühjahr 2007

19.04.2007 . Einen großen Auftritt haben in diesem Jahr die deutschen Erzähler und Erzählerinnen, und zwar quer durch alle Altersklassen. Wir begegnen verliebten Trollen in Schweden, erbarmungswürdigen Pechvögeln aus Dänemark, piemontesischen Schmugglern und abgestürzten bulgarischen Schriftstellern. Bei den Sachbüchern stechen vor allem die Reportagen und Essays zum Multikulturalismus von Ian Buruma und Amartya Sen hervor, aber auch Geschichtsbände zum Kalten Krieg und Preußen. Und die Kunst wird übersichtlich. Mehr lesen

Thekla Dannenberg, Christoph Mayerl: Herbst 2006

10.11.2006 . Absurde Komik aus der Ukraine und Gangsterbosse aus Bombay: Indien und Osteuropa retten die Literatur in dieser Saison. Die Erinnerungen großer Männer bestimmen die Presse, die Erinnerungen an den Ungarnaufstand 1956 berücken die Feuilletons. Das real existierende Sarmatien entzieht sich jeglicher Definition. Und noch vieles mehr in unseren Büchern der Saison. Mehr lesen

Thekla Dannenberg, Christoph Mayerl: Frühjahr 2006

03.04.2006 . Die deutschen Feuilletons haben die Fremden entdeckt - und das mit Macht. Die am häufigsten besprochenen literarischen Bücher beschäftigen sich mit einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, türkischen Mädchen im Anatolien der Fünfziger, Jugendbanden in Leipzig oder global Sex suchenden serbischen Diplomatentöchtern. Im Sachbuchbereich hat vor allem Necla Keleks Untersuchung über die türkischen Männer in Deutschland heftige Diskussionen ausgelöst. Mehr lesen

Gesamtes Archiv: Bücher der Saison