Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Die Buchmacher

Die Buchmacher

Ein Blick in die Branchenblätter der Buch- und Verlagswelt. Jeden Montag ab 12 Uhr.

07.07.2002. Heute lesen Sie: Wovor der Verlag UTB erschrickt. Warum Suhrkamp keine Zahlen zur zweiten und dritten Walser-Auflage nennt. Was Gütersloh für türkische Fußballfans tut. Warum die großen Medienkonzerne sich so bald nicht von ihren Verlagen trennen werden. Und was der Franzen-Übersetzerin Bettina Abarbanell an den "Korrekturen" gefallen hat.

Börsenblatt, 05.07.2002

Drei Monate vor der Frankfurter Buchmesse hat der Aufsichtsrat der Ausstellungs- und Messe GmbH des Börsenvereins (AuM) beschlossen, die bisherigen Geschäftsführer der Buchmesse, Lorenzo A. Rudolf und Joachim Kehl, rauszuschmeißen. "Für einen Übergangszeitraum übernimmt Dr. Harald Heker, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, zusätzlich die Geschäftsführung der AuM", meldet das Vereinsorgan. Anlass für das "Ausscheiden" seien "seit längerer Zeit bestehende unterschiedliche Auffassungen über die Kooperation zwischen Aufsichtsrat und Unternehmensleitung, heißt es". Faktisch gefeuert ist offenbar nur Rudolf. "Bis zum 31. Juli ist (...) Kehl noch im Amt. Mit ihm wird über eine andere Form der weiteren Zusammenarbeit gesprochen", erklärt AuM-Aufsichtsratschef Hubertus Schenkel im Interview mit dem Börsenblatt. Außerdem sagt Schenkel über die Differenzen zwischen Aufsichtsrat und Messeleitung: "Es gelang (...) nicht, darüber so zu kommunizieren, dass eine konstruktive Zusammenarbeit möglich gewesen wäre."

Der Verlag UTB hat bei Marktuntersuchungen "Erschreckendes" festgestellt, schreibt UTB-Geschäftsführer Volker Hühn in einem Meinungs-Beitrag: "Auch deutsche Studierende sind vermutlich längst nicht mehr internationale Spitzenklasse, zumindest aber in ihrer Auffassungsgabe deutlich eingeschränkter als die Generationen vor ihnen. Es zeigte sich, dass Klassiker der Lehrbuchliteratur - trotz Aktualisierung und Neubearbeitung - die heutigen Studenten überfordern. Ein Buch über 400 Seiten (...) wird gern liegen gelassen, wenn an der Kasse der neueste Schnellkurs oder das Repetitorium liegt." Die Konsequenz bei UTB: "Man holte sich Rat aus Schulbuchredaktionen, Zauberwörter wie 'Didaktisierung', 'Inszenierung' oder 'Visualisierung' machten die Runde."

Ebenfalls angeregt durch Pisa schreibt die Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, sie könne heute bei Lesungen an Schulen "noch höchstens zwei Drittel der Zeit vorlesen, die an derselben Schule vor zehn Jahren möglich waren". Auf der anderen Seite erlebe sie "bei offenen Lesungen in Buchhandlungen oder Büchereien, wenn also nur diejenigen kommen, die freiwillig einen Teil ihrer Freizeit dafür investieren, rote Wangen, offene Münder, Kinder, denen ich vorlesen könnte, bis mir die Stimme versagt". Und sie fordert: "Kinder müssen die Erfahrung machen, dass erzählte Geschichten auch ihnen eine Sprache geben, dass Bücher es möglich machen, eigenen Ängsten und Problemen in fremder Gestalt zu begegnen, und dass dadurch eine Auseinandersetzung möglich wird. Es ist allerdings fraglich, ob diese Art von Büchern eine Überlebenschance hat bei einer Verlagspolitik, die immer mehr von der Mischkalkulation übergeht zum Prinzip, von jedem einzelnen Titel zu verlangen, dass er teilweise völlig unrealistische Beträge einspielen muss."

Weitere Meldungen: Vivendi Universal sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Carl Heymanns Verlag Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft hat die Nürnberger Fachbuchhandlung Jacob Zeiser & A. M. Reß übernommen. Das Überleben der Buchkette Libro ist dank eines weiteren Kredites bis zum Herbst gesichert. Petersen Buchimport wächst. Schließlich stellt Christoph Kochhan die B.A.T. Medienanalyse 2002 vor. Volkhard Bode porträtiert die Verlagsauslieferung VAH Jager. Und Maren Bonacker resümiert die Umstrukturierungen im Verlagshaus Patmos.

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buchreport.express, 04.07.2002

Wirklich überraschend ist das absolut nicht, und doch bringt der buchreport die Meldung auf der Titelseite: "Martin Walser entert die Bestsellerliste". Natürlich auf Platz eins (da ist aber ein Dankeschön an den Herrn Schirrmacher fällig, gelt?). Ohne zünftigen Antisemitismus-Vorwurf schafft Kritikermord Nummer zwei es zwar auch auf die Liste, muss sich aber mit Platz zwölf zufrieden geben. Der dritte Titel, von dem schon vor Erscheinen klar war, dass es ein Bestseller werden würde, kam übrigens auf Platz vier: "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen.

Suhrkamp will die Höhe der zweiten und der dritten Auflage von "Tod eines Kritikers" nicht nennen, schreibt der buchreport unter Berufung auf Verkaufsleiter Ulrich Sonnenberg, "weil das bei Suhrkamp nicht Usus sei und weil man sich nicht dem Vorwurf aussetzen wolle, die Antisemitismus-Diskussion für den Verkauf zu nutzen". Die Ermittlungen laufen: Cui bono?

Zum Rausschmiss des Frankfurter Buchmesse-Chefs Lorenzo A. Rudolf schreibt der buchreport: "Da ihre Bedeutung als Geschäftsmesse abnimmt, wollte Rudolf das Profil der Veranstaltung als kulturelles Forum schärfen. Seine Versuche zur Internationalisierung der Messe gerieten jedoch schnell ins Stocken: So musste der Messe-Chef den Plan, in New York in diesem Jahr einen Ableger der Frankfurter Buchmesse als Rechte-Börse zu etablieren, nach Widerständen in der amerikanischen Verlagsbranche aufgeben."

Der Cora Verlag bringt eine neue Taschenbuchreihe auf den Markt: Das Label heißt Mira Taschenbuch und will "ausschließlich Autoren" (und vor allem Autorinnen) veröffentlichen, "die auf der Bestsellerliste der New York Times notiert gewesen sind". Die Idee sei vom kanadischen Liebesromanverlag Harlequin gekommen, der seit 1976 als Mitgesellschafter dabei ist. (Mehr hier.)

Nach der Fußball-WM freut sich der Buchhandel auf einen guten Absatz der WM-Bücher (schließlich müssen die Fußballfans die soziale Lücke füllen, die die WM hinterließ, mehr hier). "Auch die Türkei ist im Fußballfieber - und bekommt in Sachen WM-Buch Schützenhilfe aus Deutschland: Bei Mohndruck in Gütersloh wird zusätzlich zur deutschen Ausgabe des Sportverlags eine türkische Auflage gedruckt, in der nur einige Seiten ausgetauscht wurden."

Wie das Börsenblatt berichtet auch der buchreport über den Spiegel-Artikel über die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sowie über das Interview im hauseigenen Handelsblatt, mit dem Stefan von Hotzbrinck auf den Artikel reagierte. Dazu meint Bodo Harenberg in einem Kommentar, Bücher kämen bei den Konzernen auf den Prüfstand, weil sie "nicht mehr affin" seien und kaum Synergien versprächen. Überdies sei das Geschäft der Publikumsverlage mühsam geworden und stecke fast überall in den roten Zahlen. "Allerdings: Jeder Käufer braucht auch einen Käufer - und für Unternehmen der Größenordnung, in der die Buchtöchter der Medienkonzerne inzwischen angesiedelt sind, kommen als Käufer eigentlich nur die Konzerne selbst in Frage. Deshalb werden sich die Multis fürs Erste darauf beschränken, die Bräute herauszuputzen. Irgendwo, irgendwann wird sich dann vielleicht auch ein Freier finden."

Weitere Beiträge: Ein Artikel beschäftigt sich mit Ramsch-Aktionen im Einzelhandel. Aus einem weiteren erfahren wir, dass der Versender Ronald Meersteiner in immer mehr Städten in NRW die Schulbuch-Ausschreibungen gewinnt; die örtlichen Buchhändler gucken in die Röhre.

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Börsenblatt, 02.07.2002

Margit Schönberger hat Theo Schäfer als SprecherIn der Verlagsgruppe Random House abgelöst. "Schäfer bleibt nach eigenen Angaben für die nächsten drei Jahre Angestellter des Unternehmens, wird aber in München keinen Schreibtisch mehr haben. Von seiner Wahlheimat Wien aus wird der Pfarrerssohn aus Stuttgart Kulturprojekte betreuen, darunter das von ihm begründete Lesefestival 'Leipzig liest'."

Eine Stichprobe des Börsenblatts bei Buchhandlungen in Frankfurt am Main hat ergeben, dass die Kritikermord-Romane von Walser und Kirchhoff den Buchhandel nicht überall pünktlich erreichten. So trafen etwa bei Hugendubel "die 500 georderten Walser-Exemplare erst am Freitag (28. Juni; Erstverkaufstag war der 27. Juni) aus dem Zentrallager ein".

"Keine Flaute bei Thalia", meldet das Börsenblatt. Die größte Buchkette des Landes habe in den ersten fünf Monaten dieses Jahres ein Umsatzplus von 2,9 Prozent erzielt. "Flächenbereinigt fällt das Umsatzplus allerdings deutlich geringer aus: Auf vergleichbarer Fläche gab es lediglich Zuwächse von 0,8 Prozent." Natürlich ist der "Drang nach weiterer Expansion" ungebrochen: "Bis 2003 sollten Filialen in Limburg, Jena, Darmstadt, Hamburg-Niendorf, Münster, Erlangen und Bremen hinzukommen; auch den Standort Hannover hat Thalia angepeilt." (Dort, so meldet der buchreport, entsteht auf jeden Fall eine neue Buchhandlung. Unsicher sei allerdings noch, ob Thalia, Habel, Weiland oder Buch und Kunst in das Gebäude an der Georgstraße ziehen.)

In der Serie "Veränderungen im Buchhandel" stellt Simone Beutel den Standort Kassel vor. Seit einigen Monaten ist neben Habel auch Hugendubel vor Ort, was die Lage für die einheimischen Buchhändler nicht gerade leichter macht.

Interview mit dem Unternehmensberater Norbert Wittmann von Nymphenburg Retail Consult: "Nicht allen Verlagen ist klar, dass man mit seinem Handelspartner, also dem Buchhandel, weit reichende Kooperationen eingehen sollte. Das kann bis zur Erarbeitung gemeinsamer Konzepte und Produkte gehen - unter Umständen ein lohnendes Geschäft, wenn man an die großen Buchhandelsfilialisten denkt. Die kennen ihr Kundenprofil besser als die meisten Verlage."

Tamara Weise stellt den Verlag Karl Robert Langewiesche vor, bei dem auch der KunstbuchAnzeiger erscheint. Zum 100. Geburtstag des Verlages erscheinen Neuauflagen von Bildkunstbänden aus der Reihe Die Blauen Bücher von 1928 und 1931, "ergänzt um Materialien zu ihrer Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie einen einführenden Experten-Essay". Die Geschichte des Verlages ist nicht uninteressant: Langewiesche startete als Sozialreformer und landete noch vor dem Ersten Weltkrieg im Lager der Deutschnationalen. Er starb 1931, seine Frau und sein Mitarbeiter übernahmen den Verlag, dessen Programm "nach und nach" immer nationalistischer wurde. Der heutige Verleger Hans-Curt Köster hat sich erst in den achtziger Jahren mit den Blauen Büchern versöhnt, "die für ihn eher 'Braune Bücher' waren".

Weitere Beiträge: Das Börsenblatt initiiert ein Expertengespräch zu "Pisa". Die Schweizer Hans Huber AG hat die wissenschaftlichen Buchhandlungen der Züricher Freihofer AG übernommen. Außerdem in diesem Heft: Teil vier der Serie über das neue Urhebervertragsrecht.

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buchreport.magazin, 01.07.2002

Die ersten Bände der "Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe" der Schriften Thomas Manns sind im Juni erschienen: die "Buddenbrooks" sowie je ein Band mit frühen Briefen und Essays von 1893 bis 1914. Im Oktober folgen Essays II und "Der Zauberberg". "Insgesamt wird die 'GFKA', wie sie verlagsintern bereits abgekürzt wird, 20 Text- und 20 Kommentarbände, acht Briefbände sowie zehn Tagebuchbände umfassen und bis 2015 vollständig sein - die größte Werkausgabe in der Geschichte des S. Fischer Verlags", schreibt Andrea Czepek. Eigens für die GFKA wurde ein neuer Schrifttyp entwickelt: Sie heißt Trinite Roman Condensed 2 und wurde von dem Buchgestalter Jost Hochuli entworfen.

Anja Sieg porträtiert Michael Korda, "der in über 40 Jahren das Buchprogramm von Simon & Schuster ganz entscheidend mitgeprägt hat", ein "Urgestein, das noch mit legendären Verlegern wie Bennett Cerf (Random House) oder den Simon & Schuster-Gründervätern Max Schuster und Henry Simon zusammengearbeitet hat". "'Es hilft, wenn er oder sie gerne Bücher liest', ist Kordas Antwort auf die Frage, was einen guten Lektor ausmacht. Vorgetragen mit einem Lächeln, ist sie dennoch nicht im geringsten scherzhaft gemeint. Es irritiert ihn zunehmend, dass 'eine erstaunliche Zahl' von Mitarbeitern in Buchverlagen wenig oder gar nicht liest, 'darunter, man sollte es eigentlich nicht glauben, auch Lektoren'."

Der Pendo Verlag hat sich an eine 20-bändige Geschichte des 20. Jahrhunderts gewagt. Die ersten Bände erscheinen im Oktober ("Jahrhundertwende", "Kriegsausbruch" [1914], "Deutsche Teilung" und "1968"). Auf die Strahlkraft großer Namen könne Pendo-Verleger Ernst Piper nicht setzen, so David Wengenroth. "Der Pendo-Chef hat als Autoren keine renommierten Professoren verpflichtet, sondern Historiker aus dem akademischen Mittelbau. Grund: 'Die finanziellen Vorstellungen dieser Autoren sind nicht so ausufernd', erklärt der Verleger. Sechsstellige Vorschüsse, wie prominente Hochschullehrer sie verlangen, kann Pendo nicht zahlen."

Im Verlags-Teil schreibt Anja Sieg außerdem über die Perseus Books Group, Rainer Uebelhöde über Mittelalter- und Renaissance-Romane, über die Produktlinien um die Zeitschrift "National Geographic Deutschland", sowie über die Fantasy-Schiene, die Piper ab dem kommenden Herbst befahren wird und David Wengenroth über die Kooperation der Verlage vmi und Ueberreuter beim Label "Redline Wirtschaft". Maria Ebert berichtet schließlich, dass die Deutsche Nationalbibliographie ab dem kommenden Jahr mit dem Verzeichnis lieferbarer Bücher zusammenarbeiten wird.

Daniel Lenz hat sich in die zweite Reihe gewagt: Er besuchte die Übersetzerin des Romans "Die Korrekturen" von Jonathan Franzen, Bettina Abarbanell. Franzens Buch hat ihr gefallen, "weil es nah an der Alltagswirklichkeit dran sei, andererseits mit seiner doppeldeutigen Sprache zur hohen Literatur gehöre". Ein Jahr habe Abarbanell an der Übersetzung der 781 Seiten gearbeitet. "Egal wie hoch die Rezensenten Franzen in den nächsten Wochen loben - Abarbanell wird es ergehen wie den meisten Übersetzern: Sie verbleibt in der zweiten Reihe. Kaum ein Leser wird in Zukunft mit dem Bestseller in spe auch ihren Namen assoziieren. 'Ich weiß, dass in der Branche nur wenige ermessen können, welche Leistungen ein Übersetzer erbringt', sagte Abarbanell, andererseits entspreche es der 'Übersetzer-Mentalität', nicht im Rampenlicht zu stehen."

Im Autoren-Teil schreibt Dorothee Rothfuß über Literaturagenten (sind noch immer auf dem Vormarsch, handeln hohe Vorschüsse aus und reden beim Marketing der Verlage mit), Andrea Czepek über den Motorradfahrer und Wüsten-Fotografierer Michael Martin.

Die US-Buchketten Barnes & Noble und Borders "wollen trotz schwächelnder US-Konjunktur im Vertrauen auf bessere Zeiten eine neue Expansionsrunde einläuten und dabei ganz nebenbei ihre nach den Terroranschlägen vom 11. September in den Hintergrund gerückte Dauerfehde um die Marktdominanz aufleben lassen", erfahren wir von Anja Sieg. Da die großen Städte bereits komplett mit Filialen versorgt sind, ziehe es beide Konzerne "in die tiefste Provinz".

David Wengenroth stellt ein paar Online-Buchhandlungen zu Spezialthemen vor: für Fantasyliteratur, für Pferdebücher, für Gartenliteratur, für Fetischisten-Titel und für Reiseliteratur.

Schließlich schreibt Daniel Lenz über einen Manager, der seine Mitarbeiter mit Hilfe des Management-Bestsellers "Die Mäuse-Strategie" für notwendige Reformen begeistern konnte. Der Schwerpunkt-Teil widmet sich dem Hörbuch, "nach wie vor ein Wachstumsmarkt".

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