Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

BÜCHER

Netzpolitik, Digitale Medien und Datenschutz - Seite 1 von 4

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Jan Frölich / Gerd Lehmkuhl: Computer und Internet erobern die Kindheit . Vom normalen Spielverhalten bis zur Sucht und deren Behandlung

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Schattauer Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 3794527712, Kartoniert, 206 Seiten, 29,95 EUR

Dieses Buch beschreibt aus klinisch-psychiatrischer Sicht die veränderten Sozialisationsbedingungen, die durch Nutzung digitaler Medien ausgelöst werden, und deren Folgen bei Kindern und Jugendlichen. Nach einem Überblick über die Mediengewohnheiten der digitalen Generation gehen die Autoren detailliert auf die Gefahren exzessiver Mediennutzung ... mehr lesen

Geert Lovink: Das halbwegs Soziale. Eine Kritik der Vernetzungskultur

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Transcript Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 3837619575, Kartoniert, 240 Seiten, 22,80 EUR

Während die meisten Facebook-User noch mit Freund-Werden, "Liken" und Kommentieren beschäftigt sind, ist es an der Zeit, auch die Konsequenzen unserer informationsübersättigten Lebensweise zu betrachten. Warum machen wir so fleißig bei den sozialen Netzwerken mit? Und wie hängt unsere Fixierung auf Identität und Selbstmanagement mit ... mehr lesen

David Miller: Das wilde Netzwerk. Ein ethnologischer Blick auf Facebook

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Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 3518260421, Kartoniert, 218 Seiten, 15,00 EUR

Traditionell beschäftigen sich Ethnologen mit Verwandtschaftsnetzwerken, Bräuchen und Mythen bestimmter Gruppen von Menschen. Doch was passiert, wenn wir einen immer größer werdenden Anteil unseres Lebens nicht mehr mit physischer Interaktion, sondern im virtuellen Raum des Internets verbringen? Wenn ein soziales Netzwerk wie Facebook fast 650 Millionen ... mehr lesen

Thomas R. Köhler: Der programmierte Mensch. Wie uns Internet und Smartphone manipulieren

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Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 3899812999, Gebunden, 248 Seiten, 19,90 EUR

Hand aufs Herz! Würden Sie einen Tag ohne Online-Zugang aushalten? Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, hat sich unser Leben im Zeitalter von Internet und Smartphone bereits nachhaltig geändert. Wir überlassen den Suchmaschinen das Denken und vergessen systematisch Informationen, die man im Internet wiederauffinden kann. Und die nächste Revolution ... mehr lesen

Markus Beckedahl / Falk Lüke: Die digitale Gesellschaft. Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage

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dtv, München 2012, ISBN 3423249250, Kartoniert, 220 Seiten, 14,90 EUR

Viele politische Aktivitäten, die das Internet betreffen, sind sinnlos, weil sie auf mangelnde Sachkenntnis zurückgehen oder technisch und juristisch mangelhaft durchdacht sind. Das gilt für jederzeit umgehbare Internetsperren gegen Kinderpornografie wie für Forderungen, die Anonymität im Netz aufzuheben. Nicht nur die chinesischen Dissidenten ... mehr lesen

Manfred Spitzer: Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

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Droemer Knaur Verlag, München 2012, ISBN 3426276038, Gebunden, 368 Seiten, 19,99 EUR

Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden ... mehr lesen

Stephan Günzel: Egoshooter. Das Raumbild des Computerspiels

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Campus Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 3593397552, Gebunden, 500 Seiten, 49,00 EUR

Mit 300 farbigen Abbildungen. Computerspiele haben eine eigene digitale Ästhetik, die im Spiel eine ganz eigene Raum- und Bilderfahrung ermöglicht. Diese spezifische Erfahrung und damit der mediale, raumbildliche Charakter von Computerspielen rücken in diesem Buch erstmals ins Zentrum des Interesses. Egoshooter, aufgrund ihrer Gewaltdarstellung wie ... mehr lesen

Roland Reuß: Ende der Hypnose. Vom Netz und zum Buch

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Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 386600141X, Broschiert, 128 Seiten, 12,80 EUR

Dreißig Jahre nach dem Vordringen digitaler Technik ins Wohnzimmer leiden wir immer noch unter der kollektiven Hypnose, die Marshall McLuhan als erste Konsequenz der Heraufkunft eines neuen Mediums diagnostiziert hat. Wer sich ihr zu entwinden versucht und Kritik am fallout der Digitalisierung übt, wird schnell als konservativ denunziert - ... mehr lesen

Eli Pariser: Filter Bubble. Wie wir im Internet entmündigt werden

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Carl Hanser Verlag, München 2012, ISBN 3446430342, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Englischen von Ursula Held. Google und viele andere große Plattformen treiben die Entwicklung zur "Personalisierung" massiv voran: Die Nutzer bekommen im Internet nur noch das zu sehen, was zu ihrem Profil passt. Das kann sinnvoll sein: Bei der Eingabe des Stichwortes "Golf" erfährt der passionierte Golfer alles über seine ... mehr lesen

Parmy Olson: Inside Anonymous. Aus dem Innenleben des globalen Cyber-Aufstands

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Redline Wirtschaft, München 2012, ISBN 3868813497, Gebunden, 480 Seiten, 22,00 EUR

Erstmals packen die Hacker aus. Ende des Jahres 2010 nahmen weltweit Tausende an den digitalen Angriffen der Hackergruppe Anonymous auf die Webseiten von VISA, MasterCard und PayPal teil, um gegen die Sperrung der Konten von Wiki-Leaks zu protestieren. Splittergruppen von Anonymous infiltrierten die Netzwerke der totalitären Regime von Libyen und Tunesien. ... mehr lesen

Julia Schramm: Klick mich. Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin

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Albrecht Knaus Verlag, München 2012, ISBN 3813504948, Gebunden, 208 Seiten, 16,99 EUR

Sie leben im Netz. Sie kommen aus dem Netz. Sie kennen die echte Welt und haben noch eine Welt hinter dem Monitor, mit allen Geschichten, allen Bildern, allem Wissen der Menschheit. Von dort aus erobern sie die Wirklichkeit. Die Kinder des digitalen Zeitalters sitzen mittlerweile in den Parlamenten und stehen mächtigen Firmen vor. Wir müssen sie kennenlernen. ... mehr lesen

Nina Pauer: LG;-). Wie wir vor lauter Kommunizieren unser Leben verpassen

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S. Fischer Verlag, Frankfurt/Main 2012, ISBN 3100606302, Gebunden, 240 Seiten, 14,99 EUR

Noch nie haben wir auf so vielen Kanälen gleichzeitig kommuniziert. Vor allem Menschen zwischen 15 und 35 haben ein zweites, ein virtuelles Ich im Internet, das ihr Leben prägt wie nichts Vergleichbares zuvor. Wer nicht postet, ist nicht! Wer sich nicht einloggt, bleibt außen vor. Nina Pauer erzählt und erklärt dieses neue Leben. Sie klagt nicht ... mehr lesen

Philipp Theisohn: Literarisches Eigentum. Zur Ethik geistiger Arbeit im digitalen Zeitalter. Essay

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Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 3520510014, Taschenbuch, 137 Seiten, 11,90 EUR

 Die rasende Entwicklung der digitalen Welt hat auch das wissenschaftliche und literarische Arbeiten revolutioniert. Unsere Vorstellungen vom Wert geistiger Arbeit sind im Wandel begriffen. Öffentliche Plagiatsdebatten um die Copy-Paste-Mentalität 'der Fälle' zu Guttenberg oder Silvia Koch-Mehrin, auf dem Gebiet der Literatur etwa um Helene ... mehr lesen

Philipp Müller: Machiavelli.net. Strategie für unsere offene Welt

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Scoventa Verlag, Bad Vilbel 2012, ISBN 3942073048, Kartoniert, 176 Seiten, 19,90 EUR

Machiavelli ist der ideale Pate für ein Buch über strategische Werkzeuge in einer sich radikal verändernden Welt. Mit seiner glasklaren Analyse der neuen Situationslogik des beginnenden 16. Jahrhunderts hat er dem Fürsten die richtige Strategie für politisches Handeln an die Hand gegeben. Heute, rund 500 Jahre später, kann der Pragmatismus und ... mehr lesen

Bert te Wildt: Medialisation. Von der Medienabhängigkeit des Menschen

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Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2012, ISBN 3525404603, Gebunden, 271 Seiten, 29,99 EUR

Das exponentielle Wachstum von Medialität führt zu einer Umkehrung der Verhältnisse zwischen den konkret-realen und den virtuellen Lebensbedingungen des Menschen. Die Medialisation des Menschen läutet eine neue Entwicklungsphase ein, deren Auswirkungen viel diskutiert werden, aber noch lange nicht hinreichend abgeschätzt sind. Nicht die zentralen ... mehr lesen

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Archiv: Bücherschauen

Photobazar

19.04.2014: Gérard Mortier stellt den Operhäusern in seiner nachgelassenen "Dramaturgie einer Leidenschaft" zwar keine gute Prognose, aber das liegt an den Häusern, nicht an den Opern, findet die FAZ. Die SZ konzentriert sich mit Alexander Kluge aufs Kriegsende. Die NZZ bildet sich über Max Weber und William Shakespeare.
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Archiv: Vorgeblättert

Luiz Ruffato: Feindliche Welt

17.04.2014: Der brasilianische Schriftsteller Luiz Ruffato schrieb einen fünfbändigen Romanzyklus mit dem Titel "Vorläufige Hölle". Schauplatz des zweiten Bandes mit dem Titel "Feindliche Welt" ist Zé Pintos Gasse, ein Armenviertel der Textilindustriestadt Cataguases im Landesinneren Brasiliens. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Leila Guerriero: Strange Fruit

14.04.2014: Die argentinische Journalistin Leila Guerriero erzählt in "Strange fruit" von einer Gruppe junger Studenten, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Toten in den Massengräbern der Diktatur zu identifizieren - und mit ihren Methoden mittlerweile im Kongo wie im Kosovo gefragt ist. Lesen Sie hier den Auszug aus dem Reportagenband. Mehr lesen

Chimamanda Ngozi Adichie: Americanah

07.04.2014: Die nigerianische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie erzählt in "Americanah" die Liebesgeschicht von Ifemelu, die nach Amerika geht, und von Obinze, den es nach London verschlägt. In Lagos treffen sie sich nach Jahren wieder, jedoch hat Obinze nun Frau und Kind. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Americanah". Mehr lesen

Geert Buelens: Europas Dichter und der Erste Weltkrieg

31.03.2014: Sommer 1914: Millionen Männer zogen singend an die Front, und die Dichter standen dabei in vorderster Linie. Englische war poets und deutsche Expressionisten, französische Dadaisten und russische Futuristen, flämische, ungarische und baltische Autoren kämpften mit  Waffe und Worten. Lesen Sie hier einen Auszug aus Geert Buelens' Untersuchung "Europas Dichter und der Erste Weltkrieg". Mehr lesen