Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Briefe und Tagebücher deutscher Autoren - Seite 8
Müller, Johann Georg / Müller, Johannes von: Briefwechsel und Familienbriefe. 1766-1789

Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3835304534, Gebunden, 1541 Seiten, 99,00 EUR
Der Briefwechsel der Schaffhauser Brüder Johannes und Johann Georg Müller gehört zu den letzten, bedeutenden, weitgehend unedierten Korrespondenzen aus dem Jahrhundert des Briefes. Mit der kritischen Edition der 643 überlieferten Briefe der Brüder und ihrer Familienangehörigen von den Anfängen bis 1789 ist eine ebenso ... mehr lesen
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Rowohlt, Harry: Gottes Segen und Rot Front. Nicht weggeschmissene Briefe II

Kein und Aber Verlag, Zürich 2009, ISBN 3036955364, Gebunden, 272 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben von Anna Mikula. Als Fibel der Schlagfertigkeit wurde Harry Rowohlts Briefband "Der Kampf geht weiter!" ein Publikumserfolg. Nun erscheinen noch mehr beste Briefe vom Pavarotti der Schreibmaschine. Seine Briefe sind reinstes Kunsthandwerk aus Wörtern, perfekt durchkomponiert oder, nicht selten und noch besser, perfekt durchimprovisiert. ... mehr lesen
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Engelmann, Christiana (Hrsg.): Gnädigster Herr, ich habe Familie. Schillers Bitt- und Bettelbriefe

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3836301598, Gebunden, 80 Seiten, 12,90 EUR
Der große Friedrich Schiller zeigt Wege aus der Kreditklemme: Als von Geldsorgen geplagter Anfänger verschickt Schiller zahlreiche Briefe an Freunde, Gläubiger, Verleger, Theaterleiter bis hin zu Landesherren. Er bittet um Rotwein oder einen Pelzmantel, vor allem aber fordert er Vorschüsse und Stundungen oder bettelt um Darlehen ... mehr lesen
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Fallada, Hans: In meinem fremden Land. Gefängnistagebuch 1944

Aufbau Verlag, Berlin 2009, ISBN 3351028008, Gebunden, 333 Seiten, 24,95 EUR
Herausgegeben von Janny Williams und Sabine Lange. Bekenntnishaftes lag dem Erzähler Hans Fallada fern, doch in der seelischen Bedrängnis des Jahres 1944 wird die Selbstreflexion zur Überlebensstrategie. Im "Todeshause" bringt er seine politische Abrechnung zu Papier. "Ich weiß, dass ich wahnsinnig bin. Ich gefährde ... mehr lesen
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Heuss, Theodor: In der Defensive. Briefe 1933-1945

K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 3598251246, Gebunden, 646 Seiten, 39,95 EUR
Bearbeitet von Elke Seefried. Unter dem nationalsozialistischen Regime geriet Theodor Heuss rasch in die Defensive. Er verlor fast alle seine öffentlichen Ämter und Funktionen. Doch als Publizist verteidigte Heuss seine liberalen Überzeugungen. Wir begegnen einem Bildungsbürger, der versuchte, sich in einer feindlichen politischen ... mehr lesen
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Helfer, Hannelore (Hrsg.): Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen. 2 Bände

Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2007, ISBN 3775261265, Gebunden, 1201 Seiten, 49,90 EUR
Sämtliche Briefe der Elisabeth Charlotte, Duchesse d'Orleans, an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geborene von Offeln, und deren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister, zu Hannover. Die pfälzische Kurfürstentochter Elisabeth Charlotte - besser bekannt als Liselotte von der Pfalz - wurde ... mehr lesen
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Kessler, Harry Graf: Harry Graf Kessler: Das Tagebuch 1880-1937. Fünfter Band 1914-1916

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 3768198154, Gebunden, 1000 Seiten, 63,00 EUR
Im Sommer 1915 erscheinen in Kesslers Tagebuch unheimliche Bilder von menschenleeren Landschaften, immer wieder klingt die Vorstellung vom riesigen russischen "Märchenreich" an, in das die deutschen und österreichischen Truppen einmarschieren. Im Oktober und November 1915 folgen detaillierte Aufzeichnungen über den Verlauf der ... mehr lesen
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Frank, Anne: Tagebuch. 9 CDs. Gelesen von Fritzi Haberlandt

Argon Verlag, Berlin 2009, ISBN 386610765X, CD, 29,95 EUR
Ungekürzte Lesung. 9 CDs, 770 Minuten. Gelesen von Fritzi Haberlandt. Regie: Dirk Schwibbert. Das Hörbuch enthält zusätzlich einen Brief von Otto H. Frank, gelesen von Anne Franks Cousin Buddy Elias. Für Anne Frank war ihr Tagebuch in der Enge des Verstecks Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin, Ventil ... mehr lesen
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Riegel, Werner / Röhl, Klaus Rainer / Rühmkorf, Peter: Zwischen den Kriegen. Werner Riegel, Klaus Rainer Röhl und Peter Rühmkorf, Briefwechsel mit Kurt Hiller 1953-1971

Edition Text und Kritik, München 2009, ISBN 3883779970, Gebunden, 428 Seiten, 34,00 EUR
Die Edition rückt einen bislang kaum beachteten Aspekt deutscher Literaturgeschichte der Nachkriegszeit in den Fokus. Erstmals publiziert werden hier 125 Briefe einer umfangreichen Korrespondenz der damaligen Gegen-Avantgarde Werner Riegel (1925-1956), Klaus Rainer Röhl (geb. 1928) und Peter Rühmkorf (1929-2008) mit dem Impresario des ... mehr lesen
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Domin, Hilde: Die Liebe im Exil. Briefe an Erwin Walter Palm aus den Jahren 1931-1959

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100153421, Gebunden, 379 Seiten, 19,90 EUR
In Hilde Domins Nachlass finden sich weit über tausend Briefe, die sie mit ihrem Mann gewechselt hat: leidenschaftliche Liebesbotschaften ebenso wie anrührende Zeugnisse der Heimatlosigkeit und der Verlassenheit. 1933 wird Italien, der ersehnte Süden, zum ersten Exil. Bis Hitlers Rassegesetze auch hier wirksam werden. Die unfreiwillige ... mehr lesen
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Weber, Werner: Briefwechsel des Literaturkritikers aus sechs Jahrzehnten.

NZZ libro, Zürich 2009, ISBN 3038234427, Gebunden, 376 Seiten, 31,00 EUR
Herausgegeben und mit einer Einleitung von Thomas Feitknecht. Während sechs Jahrzehnten prägte der NZZ-Feuilletonchef und Literaturprofessor Werner Weber (1919-2005) die Literatur seiner Zeit. Die von ihm hinterlassene Korrespondenz lässt ein Stück Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wieder aufleben. Er verkehrte selbstbewusst ... mehr lesen
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Engels, Friedrich / Marx, Karl: Marx & Engels intim. Briefwechsel von Karl Marx und Friedrich Engels. Gelesen von Harry Rowohlt und Gregor Gysi. 1 CD

Random House Audio, München 2009, ISBN 3837100065, CD, 14,95 EUR
1 CD, 66 Minuten. Gelesen von Harry Rowohlt, Gregor Gysi und Katharina Thalbach. Zum ersten Mal im Licht der Öffentlichkeit: eine Lesung aus den persönlichen Briefen und Dokumenten von Karl Marx und Friederich Engels. Diese privaten Briefe der beiden Männer, die in Osteuropa und Ostasien zu fast gottähnlichen Ikonen erhoben wurden, ... mehr lesen
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Mann, Katia: Liebes Rehherz. Briefe an Thomas Mann 1920-1950

Peniope Verlag, München 2008, ISBN 3936609268, Kartoniert, 165 Seiten, 14,50 EUR
Herausgegeben von Inge Jens. Die vorliegende Edition präsentiert alle bisher bekannten 41 Briefe von Katia Mann an ihren Ehemann Thomas aus den Jahren 1920-1950. Die sehr privaten Aufzeichnungen, die erst vor wenigen Jahren entdeckt wurden, enthalten nicht nur persönliche und familiäre Mitteilungen, sondern lassen auch erahnen, in welchem ... mehr lesen
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Wittmann, Bernard: Briefe aus Kurdistan 1954-1963. Zwischen Krieg und Idyll - Ein Leben im Straßenbau

Hans Schiler Verlag, Berlin 2008, ISBN 3899302079, Gebunden, 267 Seiten, 29,00 EUR
Herausgegeben von Petra Krusell. Bernard Wittmann: Ingenieur, Familienvater, ehemaliger KZ-Häftling und fleißiger Briefeschreiber. In einer Zeit, die der Brieftaube näher zu liegen scheint als dem Telefon, und die doch erst ein halbes Menschenleben entfernt ist, baute er im irakischen Kurdistan zehn Jahre lang Straßen, Brücken ... mehr lesen
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Natonek, Hans / Natonek, Wolfgang: Hans Natonek / Wolfgang Natonek: Briefwechsel 1946-1962.

Lehmstedt Verlag, Leipzig 2008, ISBN 3937146652, Gebunden, 221 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben von Steffi Böttger.Zwei Lebensläufe des 20.Jahrhunderts. Der Vater: Hans Natonek, Journalist und Romanautor, muss aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins Exil gehen und verbringt den Rest seines Lebens - schwerkrank und vom Literaturbetrieb vollkommen vergessen - in Tucson, Arizona. Sein Sohn: Wolfgang Natonek, in der ersten ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





