Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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China Kommunismus Bücher - Seite 1
Dabringhaus, Sabine: Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert.

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406592864, Gebunden, 288 Seiten, 22,90 EUR
Die Schwelle zum dritten Jahrtausend ist durch den dramatischen Aufstieg Chinas zur Supermacht gekennzeichnet. Sabine Dabringhaus erzählt die Geschichte eines Landes, das zwischen Tradition und Moderne, Freiheit und Unterdrückung, Staatskommunismus und Raubtierkapitalismus einen einzigartigen Weg durch das 20. Jahrhundert gesucht hat. Vom ... mehr lesen
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Yang Xianhui, : Die Rechtsabweichler von Jiabiangou. Berichte aus einem Umerziehungslager

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518125915, Kartoniert, 249 Seiten, 16,00 EUR
Aus dem Chinesischen von Katrin Buchta. China Ende der fünfziger Jahre: Maos "Großer Sprung nach vorn" endet in der größten Hungerkatastrophe der Geschichte. Überall im Land werden die alten Eliten massenhaft als "Rechtsabweichler" in Umerziehungslagern interniert, so auch in dem abgelegenen Ort Jiabiangou. ... mehr lesen
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Sun Shuyun, : Maos langer Marsch. Mythos und Wahrheit

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073437, Gebunden, 381 Seiten, 22,90 EUR
Der legendäre "Lange Marsch", aus dem Mao Zedong als unbestrittener Führer der Kommunistischen Partei Chinas hervorging, gilt bis heute als Gründungs- und Heldenmythos des modernen China. Siebzig Jahre nach dem Ereignis hat sich die chinesische Publizistin Sun Shuyun auf den Weg gemacht, die hinter dem Mythos verborgene Wahrheit ... mehr lesen
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Kadeer, Rebiya: Die Himmelsstürmerin. Chinas Staatsfeindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben

Heyne Verlag, München 2007, ISBN 3453120825, Kartoniert, 414 Seiten, 19,95 EUR
Unermüdlich setzt sich Rebiya Kadeer für die Rechte ihrer Landsleute ein, die im Nordwesten Chinas von Peking friedlich ihre religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Grundrechte einfordern. Doch das Regime kennt kein Erbarmen: Gegner werden gnadenlos verfolgt, gefoltert, getötet. Nachdem sich Menschenrechtsorganisationen aus ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg (Hrsg.): Moderne Zeiten?. Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2006, ISBN 352536735X, Gebunden, 205 Seiten, 26,90 EUR
Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden, wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse ... mehr lesen
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Halliday, Jon / Jung Chang, : Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes

Karl Blessing Verlag, München 2005, ISBN 3896672002, Gebunden, 976 Seiten, 34,00 EUR
Aus dem Englischen von Ursel Schäfer, Heike Schlatterer und Werner Roller. Es war nicht das Wohl seines Volkes, das Mao Tse-tung, dem Großen Vorsitzenden der Volksrepublik China, am Herzen lag. Es war auch nicht die kommunistische Ideologie, obwohl er ihren weltweiten Sieg anstrebte. Das Motiv von Maos Handeln war ausschließlich ... mehr lesen
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Li Zhensheng, : Roter Nachrichtensoldat. Ein chinesischer Fotograf in den Wirren der Kulturrevolution

Phaidon Verlag, Berlin 2003, ISBN 0714893811, Gebunden, 320 Seiten, 39,95 EUR
Aus dem Englischen von Martina Bauer. Herausgegeben von Robert Pledge und mit einem Vorwort von Jonathan D. Spence. Mit zahlreichen Fotos. Die chinesische Kulturrevolution (1966-1976) erstmals umfassend und durchgängig historisch belegt mit Bilddokumenten aus einem vollständigen Original-Fotoarchiv. Zusammengestellt aus einem nahezu 40 Jahre ... mehr lesen
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Friedrich, Stefan / Schütte, Hans-Wilm / Staiger, Brunhild: Das große China-Lexikon. Geschichte, Geografie, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Kultur

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2003, ISBN 3896784625, Gebunden, 974 Seiten, 128,00 EUR
Mit der wachsenden internationalen Bedeutung Chinas nimmt der Bedarf an zuverlässigen Informationen über dieses Land stetig zu. Das vorliegende lexikalische Handbuch, an dem 250 führende China-Wissenschaftler aus aller Welt mitgearbeitet haben, trägt diesem Bedarf endlich Rechnung: Rund 450 alphabetisch angeordnete Artikel informieren ... mehr lesen
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Spence, Jonathan: Mao.

Claassen Verlag, München 2003, ISBN 354600261X, Gebunden, 255 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck. Er war einer der mächtigsten Herrscher der Welt, einer der härtesten und eigenwilligsten in einer langen Reihe chinesischer Machthabe. Seine Rhetorik, sein unbeugsamer Wille mobilisierten Millionen. Dem Sinologen Jonathan Spence gelingt es in einem kritischen Rückblick auf Mao Zedongs Leben, dessen ... mehr lesen
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Cheng, Francois: Regenbogen überm Jangtse. Roman

Kindler Verlag, Berlin 2001, ISBN 3463404109, Gebunden, 472 Seiten, 22,90 EUR
Aus dem Französischen von Sigrid Vagt. Kurz bemessen sind die glücklichen Tage von Tianyis Kindheit: die Wanderungen mit seinem Vater in das Lu-Gebirge, die unbelasteten Stunden mit Yumei und Haolang, seinem besten Freund. Die Liebe zu Yumei wird Tianyis gesamtes Leben bestimmen. Ein Stipendium eröffnet dem jungen Mann den Weg nach Europa, damit er ... mehr lesen
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Lescot, Patrick: Das rote Reich. Eine chinesisch-russische Familiengeschichte

C. Bertelsmann Verlag, München 2001, ISBN 3570004333, Gebunden, 543 Seiten, 25,56 EUR
Aus dem Französischen von Hanna van Laak. Russland und China, zwei von mörderischen Regierungen beherrschte Weltmächte. Die beiden Staaten verband über das Jahrhundert eine Art Brüderlichkeit, in der sich Zuneigung und Hass vermischten. Der kritisch bilanzierende Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts ist für Russland wie für China ... mehr lesen
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Han Sen, : Ein Chinese mit dem Kontrabass.

Claassen Verlag, München 2001, ISBN 3546002776, Gebunden, 360 Seiten, 19,90 EUR
Mit einem Nachwort von Gerd Ruge. Im Berlin der zwanziger Jahre aufgewachsen, fühlt sich der junge Chinese Han Sen als waschechter Berliner. Doch mit Hitlers Machtergreifung findet die idyllische Kindheit ein jähes Ende, denn der Vater nimmt ihn gegen seinen Willen mit nach China. Mit einem Mal ist Han Sen in eine andere, fremde Welt katapultiert. Der ... mehr lesen
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Sendker, Jan-Philipp: Risse in der Großen Mauer. Gesichter eines neuen China
Karl Blessing Verlag, München 2000, ISBN 3896671073, , 220 Seiten, 17,84 EUR
In China findet zur Zeit eine Revolution statt, die weitreichender und folgenschwerer ist, als der Westen sich das vorstellen kann. Zum ersten Mal öffnet sich dieses Land dem Rest der Welt, bricht mit uralten Traditionen und Werten, die auch von den Kommunisten gewahrt wurden. Das Alte ist gescheitert, die Trümmer sind gut sichtbar, doch ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
So viel Beinstumpf und Prothese war nie
13.03.2010: Die taz feiert Georg Kleins farbstrotzende Horrorgeschichte "Roman unserer Kindheit" (Leseprobe). Die FAZ hört fasziniert zu, wie Joseph Roths Franz Tunda sich auf seiner "Flucht ohne Ende" von Busen zu Busen hangelt. Die FR betrachtet schaudernd einen Comic über die Giftmörderin Gesche Gottfried, "Gift" von Barbara Yelin und Peer Meter. Die NZZ lässt sich mit Vergnügen von Kurt Flasch in Meister Eckharts Philosophie des Christentums einführen. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Betina Gonzalez: Nach allen Regeln der Kunst
11.03.2010: Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010: Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen
Yasmina Khadra: Die Schuld des Tages an die Nacht
04.03.2010: Younes wird zu Jonas, als er als Kind von seinem arabischen Onkel und dessen französischer Frau in Oran angenommen wird. In seinem Leben und einer unmöglichen Liebe spiegelt sich die Spannung zwischen Orient und Okzident. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman des algerischen Autors Yasmina Khadra "Die Schuld des Tages an die Nacht". Mehr lesen
Georg Klein: Roman unserer Kindheit
01.03.2010: Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, Laubenkolonien: In den frühen sechziger Jahren der Bundesrepublik verbringen die Kinder in Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" ihre Sommerferien und begegnen bedrohlichen Gestalten: dem Mann ohne Gesicht, dem Fehlharmoniker, dem mysteriösen Kommandant Silber, dem tauben Sittichzüchter... Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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