Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Stichwort Stalin - Seite 7
Rayfield, Donald: Stalin und seine Henker.

Karl Blessing Verlag, München 2004, ISBN 3896671812, Gebunden, 618 Seiten, 25,00 EUR
Aus dem Englischen von Hans Freundl, Norbert Juraschitz. Ein Genozid unvorstellbaren Ausmaßes. Nachdem vor einigen Jahren Archive des Politbüros, des KGB und anderer Institutionen des untergegangenen Sowjetreichs für Wissenschaftler geöffnet wurden, konnte Donald Rayfield neue Erkenntnisse über Stalin und seine Henker - Dserschinski, ... mehr lesen
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Hein, Christoph: Der Ort. Das Jahrhundert. Essays

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518223690, Gebunden, 210 Seiten, 13,80 EUR
Christoph Heins schriftstellerische Arbeit ist seit ihren Anfängen von Essays begleitet, in denen er über die Voraussetzungen seines Schreibens nachdenkt, etwa über "Sprache und Rhythmus", über Heine, Proust und Goethe oder auch über Geschichte und aktuell Politisches bzw. das Verhältnis von Intellektuellen und Politik. ... mehr lesen
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Urussowa, Janina: Das Neue Moskau. Die Stadt der Sowjets im Film 1917-1941. Dissertation

Böhlau Verlag, Köln 2004, ISBN 3412166014, Gebunden, 450 Seiten, 39,90 EUR
Im Jahr 1939 drehte der sowjetische Regisseur Viktor Morgenstern den Dokumentarfilm "Moskau". Der Film endet mit einer Sportparade vor dem größten Bauwerk der Stalin-Epoche, dem Palast der Sowjets im zukünftigen Moskau. Dass dieser dokumentarische Bericht auf Straßen aufgenommen worden ist, die nur als Kulissen vorhanden waren, ... mehr lesen
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Wolkow, Salomon: Stalin und Schostakowitsch. Der Diktator und der Künstler

Propyläen Verlag, Berlin 2004, ISBN 3549072112, gebunden, 420 Seiten, 29,00 EUR
Kaum je in der Kulturgeschichte hat es ein so schicksalhaftes Verhältnis zwischen Potentat und Künstler gegeben wie dasjenige von Stalin und Schostakowitsch. Solomon Wolkow, langjähriger enger Mitarbeiter des großen Komponisten, hat sich wie kein zweiter in diese ungleiche Beziehung vertieft. Er versteht es meisterhart, sie als ... mehr lesen
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Chruschtschow, Sergej: Die Geburt einer Supermacht. Ein Buch über meinen Vater
Elbe-Dnjepr Verlag, Klitzschen 2003, ISBN 3933395380, Gebunden, 613 Seiten, 45,60 EUR
Aus dem Russischen von R. Meier. Das Buch beschreibt den erfolgreichen Kampf Nikita Chruschtschows um die Macht. Ihm gelang der Aufstieg an die Spitze der Partei. Er war bestrebt, die Effizienz der sozialistischen Gesellschaftsordnung zu verbessern und war zutiefst vom Sieg des Sozialismus überzeugt. Die Auseinandersetzung mit der Politik der ... mehr lesen
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Bodenschatz, Harald (Hrsg.) / Post, Christiane (Hrsg.): Städtebau im Schatten Stalins. Die internationale Suche nach der sozialistischen Stadt in der Sowjetunion 1929-1935

Verlagshaus Braun, Berlin 2004, ISBN 3935455224, Gebunden, 416 Seiten, 98,00 EUR
Herausgegeben von Harald Bodenschatz und Christiane Post. Keine Diskussion über den Städtebau ist ideologisch so aufgeladen wie die Debatte über den frühstalinistischen Städtebau. Nirgendwo sonst in Europa gab es einen so heftigen Streit um den Bau einer besseren Stadt wie 1929-35 in der Sowjetunion. In diesem Spannungsfeld ... mehr lesen
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Weinberg, Robert: Birobidshan. Stalins vergessenes Zion

Neue Kritik Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3801503674, Gebunden, 158 Seiten, 19,50 EUR
Illustrierte Geschichte 1928-1996. Mit einer Einleitung von Zvi Gitelman, einem Bildteil von Bradley Berman und einem Vorwort von Arno Lustiger. Aus dem Amerikanischen von Andrea Marenzeller. ... mehr lesen
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Jerofejew, Viktor: Der gute Stalin. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827001137, Gebunden, 363 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Russischen von Beate Rausch. Viktor Jerofejew wuchs im Herzen der politischen Macht auf, sein Vater gehörte zum Stalinschen Hofstaat, er war Berater und Dolmetscher, später Botschafter im westlichen Ausland. Die Welt der geknechteten Herren, gesättigt und privilegiert, wird mit melancholischem Spott porträtiert. Zugleich ... mehr lesen
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Junker, Ida: Benedikt Liwschitz. Das dichterische Werk von 1908-1918 im literarischen Kontext. Eine Rekonstruktion

Biblion Verlag, München 2003, ISBN 393233132X, Kartoniert, 386 Seiten, 28,00 EUR
Benedikt Livsic (1887-1938) ist einer der russischen Dichter, die zu Opfern des Stalinschen Terrors wurden und denen bis Ende der 1980er Jahren eine angemessene wissenschaftliche Rezeption verwehrt blieb. In der hier vorliegenden Monografie wird eine umfassende Sinn-Rekonstruktion eines wesentlichen Teils seines oftmals willentlich dekontextualisierten ... mehr lesen
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Hedeler, Wladislaw: Chronik der Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938. Planung, Inszenierung und Wirkung

Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3050038691, Kartoniert, 695 Seiten, 69,80 EUR
Mit einem essay von Steffen Dietzsch. Die Chronik zeichnet auf der Grundlage von in Russland veröffentlichten und zugänglichen Dokumenten aus ehemaligen Archiven der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und des Volkskommissariats des Inneren die Aufeinanderfolge und die Verzahnung der Verhaftungswellen der Angeklagten und Zeugen in den drei ... mehr lesen
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Deutscher Oktober 1923. Ein Revolutionsplan und sein Scheitern

Aufbau Verlag, Berlin 2003, ISBN 3351025572, Gebunden, 479 Seiten, 40,00 EUR
Herausgegeben von Bernhard H. Bayerlein, Leonid G. Babicenko und Fridrich I. Firsov u. a. Aus dem Russischen von Tanja Timofeeva. Vorwort von Hermann Weber. In der Rückschau auf die Revolutionsgeschichte spielte der "deutsche Oktober" 1923 bisher kaum eine Rolle. Diese Dokumentation spiegelt den wohl letzten offenen Schlagabtausch zwischen ... mehr lesen
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Behrens, Alexander: Johannes R. Becher. Eine politische Biografie

Böhlau Verlag, Köln 2003, ISBN 3412032034, Gebunden, 355 Seiten, 26,90 EUR
Johannes Robert Becher wurde 1891 in München geboren. Er begann seine literarische Laufbahn vor dem Ersten Weltkrieg mit expressionistischen Gedichten. Drogenexzesse und Selbstmordversuche waren Zeichen seiner Sinnkrisen. Halt fand er in den 1920er Jahren in der Kommunistischen Partei Deutschlands, zu deren ranghöchstem Literaturfunktionär ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg: Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2003, ISBN 342105486X, Gebunden, 290 Seiten, 24,90 EUR
Neben dem Holocaust zählt der stalinistische Terror zu den größten Grausamkeiten des letzten Jahrhunderts. 20 Millionen Menschen verlieren durch Stalin ihr Leben. Jörg Baberowski gibt einen Überblick über dieses finstere Kapitel, das, anders als die NS-Verbrechen, bis heute kaum aufgeklärt ist. Seit dem Zusammenbruch ... mehr lesen
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Overy, Richard: Russlands Krieg. 1941 - 1945

Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 349805032X, Gebunden, 555 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Englischen von Hainer Kober. Als die Wehrmacht im Juni 1941 in die Sowjetunion einmarschierte, traf sie auf einen Gegner, der auf einen solchen Überfall nicht vorbereitet war. Im Herbst 1941 standen Hitlers Truppen vor Moskau und der Sieg schien auch hier nur eine Frage der Zeit zu sein. Wie gelang des der Roten Armee, das Blatt zu wenden ... mehr lesen
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Westerman, Frank: Ingenieure der Seele. Schriftsteller unter Stalin - Eine Erkundungsreise

Ch. Links Verlag, Berlin 2003, ISBN 3861533049, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Niederländischen von G. Busse und V. Kiefer. Stalin träumte davon, mit Hilfe großangelegter Bewässerungsprojekte den technischen Fortschritt voranzutreiben und zugleich seinen Ruhm zu verewigen: Er wollte den Lauf großer Flüsse umkehren, die kasachische Steppe bewässern und ein Netzwerk von Schiffahrtskanälen ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





