Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Yomota Inuhikos Buch "Im Reich der Sinne" stellt die Geschichte des Films in Japan seit seinen Anfängen im ausgehenden 19. Jahrhundert vor. Der Verfasser läßt sich hierbei nicht allein von den "großen Namen", etwa Mizoguchi, Ozu oder Kurosawa leiten, sondern präsentiert die japanische Filmhistorie als eine Geschichte der unterschiedlichsten Genres, Filmsprachen und Akteure. So erfährt der Leser, wie der Film nach Japan kam, als Stummfilm seine erste Blüte erlebte, während des Kriegs und in den japanischen Kolonien als Macht-Instrument diente, in der unmittelbaren Nachkriegszeit unter US-amerikanischer Besatzung durch eine Phase erneuter Zensur ging und schließlich auf den internationalen Festivals - von Cannes bis Venedig - seine weltweit bewunderte Wiederauferstehung feierte.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2007
Nicht wirklich zufrieden ist Andreas Platthaus mit dieser deutschen Ausgabe von Yomota Inuhikos Geschichte des japanischen Films. Seine Kritik betrifft allerdings nicht eigentlich Yomotas Buch, sondern die deutsche Aufmachung und Übersetzung, die ihm zu reißerisch geraten ist. Dabei findet er die Ausführungen über die Bedeutung des Filmerzählers höchst instruktiv, ebenso die Beschreibung der Entstehung des japanischen Kinos aus dem Geist des Theaters oder auch über den Film als Vehikel des kulturellen Nationalstolzes der Japaner, allesamt Dinge, die mit dem Titel nichts zu tun haben. Neben der zweifelhaften Aufmachung des Buchs ist ihm die Übersetzung von Uwe Hohmann als nicht sonderlich geglückt aufgefallen.
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Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







