Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Xavier-Marie Bonnot

Der große Jäger

Roman

Cover: Der große Jäger

Zsolnay Verlag, Wien 2008
ISBN-10 3552054235
ISBN-13 9783552054233
Gebunden, 464 Seiten, 19,90 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. An einem Dienstag im November verlässt Christine Autran, Dozentin für Ur- und Frühgeschichte in Marseille, abends ihre Wohnung, um ans Meer zu fahren. Einen Monat später findet man die Leiche einer Frau im kalten Wasser der Calanques, unter einem Felsen eingeklemmt. Commandant Michel De Palma vom Morddezernat soll den Fall aufklären, dabei ist er bereits mit einem weiteren komplizierten Fall betraut: Ein Serienmörder hat wieder zwischen Marseille und Aix-en-Provence zugeschlagen. Neben den Leichen der getöteten Frauen pflegt er den Abdruck einer Hand zu hinterlassen, der an prähistorische Malereien in einer Unterwasserhöhle in den Calanques erinnert. Haben all diese merkwürdigen Todesfälle etwas miteinander zu tun?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.01.2009

Halbwegs um Freundlichkeit bemüht sich Thomas Laux in seinem Verriss dieses Kriminalromans. So lobt er die detailliert ausgeführten Ortskenntnis der Handlungsorte Marseille und Provence, nur um im selben Atemzug hinzuzufügen, dass all das doch nicht mehr sei als "schönes Dekor". "Kurzweilig" werde es da, wo sich der Autor nicht darum bemühe, seinen Krimiplot "in die Länge" zu ziehen - was nur heißen soll, dass knapp 500 Seiten nun wirklich nicht nötig gewesen wären. Und, Schlusswort: Ein "höherer literarischer Anspruch" ist nicht zu erkennen.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.04.2008

Rezensent Friedrich Ani freut sich über den neuen Kommissar, den Autor und Dokumentarfilmer Xavier-Marie Bonnot mit seinem Romandebüt in die Welt gesetzt hat. In seinen Augen ist dieser Michel de Palma eine echte Entdeckung, inmitten "all der netten Kuschelkrimis", weil er doch ein paar unerwartete Ecken und Kanten hat. Etwa lastet ein im Zorn begangener Mord auf seinem Gewissen. Und so hält sich der Rezensent gar nicht lange mit diesem konkreten Kriminalfall auf, den Bonnot hier erfunden hat, sondern freut sich auf eine "wunderbare Freundschaft zwischen dem Baron von Marseille und allen, die es noch ernst meinen mit dem Kriminalroman".

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren