Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Bender

Der nigerianische Highlife

Musik und Kunst in der populären Kultur der 50er und 60er Jahre

Cover: Der nigerianische Highlife

Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2007
ISBN-10 3779500612
ISBN-13 9783779500612
Gebunden, 572 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Die letzten Jahrzehnte der Kolonialzeit und die Jahre unmittelbar nach der Unabhängigkeit waren eine überaus fruchtbare Umbruchsphase für Afrika. Es war die Zeit, in der eine populäre afrikanische Kultur entstand. Für das Veständnis des modernen Afrika ist diese populäre Kultur längst maßgeblich geworden. Sie wurde schnell zu dem Ort, wo sich das Nicht-Offizielle, Subversive, Alternative äußern konnte, wo sich Protest und Widerstand vernehmen ließen. Bender zeichnet diesen Weg historisch nach: vom Highlife, dem dominanten Musikstil der 60er Jahre bis hin zu Popular Culture, die Künste und Alltag gleichermaßen durchdringt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.02.2008

Rezensent Andreas Eckert kommt zu einem gemischten Fazit angesichts dieses Buchs über den Highlife, einen in Nigeria in den Fünfziger Jahren populär gewordenen Musikstil. Einerseits reiße Autor Wolfgang Bender, der das Archiv für afrikanische Musik an der Universität Mainz leitet, mit seiner Begeisterung für das Thema durchaus mit, meint Eckert, andererseits funktioniere das Buch inhaltlich nicht. Es fehle an einer stringenten Argumentation und auch der neueste Forschungstand werde nicht berücksichtigt, moniert der Rezensent. Das ist besonders bedauerlich, weil nach Eckerts Meinung gerade die Popkultur ein "wichtiger Schlüssel zum Verständnis der gesellschaftlichen Verhältnisse auf dem Kontinent ist".

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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