Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Altgeld (Hrsg.)

Quellen zu den deutsch-italienischen Beziehungen 1861-1963

Cover: Quellen zu den deutsch-italienischen Beziehungen 1861-1963

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006
ISBN-10 3534141563
ISBN-13 9783534141562
Gebunden, 290 Seiten, 79,00 EUR

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Klappentext

Deutschland und Italien, die beiden "verspäteten" Nationen, begannen rund ein Jahrhundert Beziehungsgeschichte mit einer Phase gleichgerichteten Strebens, die in die Nationalstaatsgründungen 1861 und 1871 mündete. Es folgten Perioden der Annäherung wie der Gegnerschaft: Der Erste Weltkrieg, die politische Zusammenarbeit der "Achsenmächte" seit 1936 sowie eine schreckliche Zeit zugefügten Unrechts während der deutschen Besatzungsherrschaft über Teile Italiens. Erst der westeuropäische Integrationsprozess nach 1945 ließ die Bundesrepublik Deutschland und Italien zu wirklichen Partnern in Europa werden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2006

Wolfgang Schieder weiß die Verdienste dieser Quellensammlung der deutsch-italienischen Beziehungen zwischen 1861-1963, die überwiegend erstmals ins Deutsche übersetzte Texte enthält, zu schätzen und lobt ihre Übersichtlichkeit, aber richtig begeistert ist er von diesem Band nicht. Das liegt zum einen an der, wie er findet, unklaren "Fragestellung" der Reihe, in der das Buch erschienen ist. Zum anderen aber wirft er dem Herausgeber vor, sich bei der Auswahl der abgedruckten Quellen nicht klar genug für eine Richtung der Beurteilung der deutsch-italienischen Geschichte entschieden zu haben und so zwischen der Vorstellung eines starken Gegensatzes und der Annahme eines Überwiegens der Gemeinsamkeiten in der historischen Entwicklung zu stark zu schwanken. Zudem konzentriere er sich auf einige wenige wichtige Personen und beachte nicht genug die völlig unterschiedlichen historischen Kontexte, in denen sich Beziehungen beispielsweise zwischen Hitler und Mussolini oder De Gasperi und Adenauer entwickelten, so der Rezensent weiter. Dennoch findet Schieder, dass der Autor mit seinem Quellenband einen "farbigen" Eindruck von den deutsch-italienischen Beziehungen zu geben imstande ist.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren