Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

William Steig

Gelb und Rosa

(Ab 8 Jahre)

Cover: Gelb und Rosa

Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2000
ISBN-10 3806743118
ISBN-13 9783806743111
Gebunden, 0 Seiten, 7,57 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Edmund Jacoby. Zwei Holzkerle, der eine gelb, der andere rosa bemalt, der eine kurz und dick, der andere lang und dünn, liegen im Sonnenschein auf einer Wiese. Sie kennen sich nicht, sie wissen auch nicht, wie sie hierhin gekommen sind. Aber sie freuen sich, dass sie da sind, und bewundern sich gegenseitig dafür, dass sie so perfekt und schön sind. "Jemand muss uns gemacht haben", meint Rosa, und Gelb hält dagegen: "Wie sollte jemand etwas so Vollkommenes wie mich machen können?" Könnte aber der Zufall der bessere Schöpfer sein als "jemand"? Gelb und Rosa geraten in einen immer heftigeren Streit über den Ursprung der Schöpfung - bis etwas eintritt, mit dem sie beide überhaupt nicht gerechnet haben...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.10.2000

Zwei Holzkerle, einer Gelb, der andere Rosa, fragen sich in dieser ansonsten grau gestrichelten Welt des amerikanischen "Bilderbuchkünstlers" nach ihrem Woher und Wohin, schreibt Jens Thiele. Ihre Mutmaßungen werden in Bildblasen geliefert - ein Ast, der vom Baum gefallen ist, ein Vogel, der die Augen eingepickt hat, eine Farbwalze, die sie einfärbte - und begleiten den Dialog der beiden, dem ein Kind "vergnüglich", ein Erwachsener vielleicht "nachdenklich" folgen wird, so Thiele. Am Ende geben sie auf, vielleicht bleibt alles ein Geheimnis... Da kommt schon der Schnitzer und holt sie vom Trocknen zurück.

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2000

Viele Philosophiebücher für Kinder "und ihre akademischen Babysitter" findet Winfried von Bredow "eigentlich ziemlich langweilig". Ausnahme: dieses Buch über zwei Holzkerle, die eines Tages auf einer Wiese erwachen und erstaunt über ihre Herkunft diskutieren. Ohne es zu wissen, erzählt uns der Rezensent, spielen sie dabei die großen philosophischen Streitfragen der letzten Jahrhunderte nach: in einem "wunderbar eiteln und ganz und gar absurden Gespräch". Das Buch entstand schon vor zwanzig Jahren und ist "ganz und gar frisch geblieben".

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Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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