Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Edmund Jacoby. Zwei Holzkerle, der eine gelb, der andere rosa bemalt, der eine kurz und dick, der andere lang und dünn, liegen im Sonnenschein auf einer Wiese. Sie kennen sich nicht, sie wissen auch nicht, wie sie hierhin gekommen sind. Aber sie freuen sich, dass sie da sind, und bewundern sich gegenseitig dafür, dass sie so perfekt und schön sind. "Jemand muss uns gemacht haben", meint Rosa, und Gelb hält dagegen: "Wie sollte jemand etwas so Vollkommenes wie mich machen können?" Könnte aber der Zufall der bessere Schöpfer sein als "jemand"? Gelb und Rosa geraten in einen immer heftigeren Streit über den Ursprung der Schöpfung - bis etwas eintritt, mit dem sie beide überhaupt nicht gerechnet haben...
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.10.2000
Zwei Holzkerle, einer Gelb, der andere Rosa, fragen sich in dieser ansonsten grau gestrichelten Welt des amerikanischen "Bilderbuchkünstlers" nach ihrem Woher und Wohin, schreibt Jens Thiele. Ihre Mutmaßungen werden in Bildblasen geliefert - ein Ast, der vom Baum gefallen ist, ein Vogel, der die Augen eingepickt hat, eine Farbwalze, die sie einfärbte - und begleiten den Dialog der beiden, dem ein Kind "vergnüglich", ein Erwachsener vielleicht "nachdenklich" folgen wird, so Thiele. Am Ende geben sie auf, vielleicht bleibt alles ein Geheimnis... Da kommt schon der Schnitzer und holt sie vom Trocknen zurück.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.06.2000
Viele Philosophiebücher für Kinder "und ihre akademischen Babysitter" findet Winfried von Bredow "eigentlich ziemlich langweilig". Ausnahme: dieses Buch über zwei Holzkerle, die eines Tages auf einer Wiese erwachen und erstaunt über ihre Herkunft diskutieren. Ohne es zu wissen, erzählt uns der Rezensent, spielen sie dabei die großen philosophischen Streitfragen der letzten Jahrhunderte nach: in einem "wunderbar eiteln und ganz und gar absurden Gespräch". Das Buch entstand schon vor zwanzig Jahren und ist "ganz und gar frisch geblieben".
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