Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Wilhelm Dietler
Gerechtigkeit gegen Thiere
Klappentext
"Wir alle gehen mit Thieren um, behandeln und mishandeln sie auf mancherlei Art. Aber wie viele sind unter uns, welchen einmal Zweifel und Bedenklichkeiten darüber sich aufdrangen? Wie viele untersuchten wohl je, oder fragten sich nur im Ernste: Hab ich auch ein Recht, die Thiere so zu behandeln oder zu gebrauchen? worauf sollen sich wohl meine Rechte gegen Thiere gründen? Wie weit erstrecken sie sich? Welche Handlungen gegen die Thiere sind also gut oder boes? recht oder unrecht? Welche sind die sittlichen Verhaeltnisse zwischen Mensch und Thier? So weit gehen wir nicht. Wir streben die aeussersten Grenzen des menschlichen Wissens zu erreichen, und das, was wir zuerst betrachten sollten, würdigen wir keines Blicks. Wie andere vor und neben uns handeln, so handeln wir auch. Daß man auch anderst mit empfindenden Wesen umgehen koenne, als es bisher meistens geschehen ist, daß man seine Gewalt misbrauchen, und Fehler begehen koenne, faellt uns gar nicht einmal ein. Wir verlachen den, als einen Pinsel, der sich so etwas traeumen laeßt, und uns darauf aufmerksam machen will."
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 28.12.2000
Das Buch zum Rinderwahnsinn, das Benedikt Erenz da gelesen hat, ist schon gut 200 Jahre alt - und absolut weise, wie der Rezensent findet. Erschienen ist der "treffliche kleine Traktat", verfasst 1787, bereits 1997, und das in einer Ausgabe, für deren Aufmachung und Nachwort Erenz gleichfalls lobende Worte hat. Was der Autor nun "ganz im Stil aufklärerischer Abhandlungen" sorgfältig erwägt, nämlich die Hybris des Menschen im Umgang mit der Kreatur, meint Erenz, sei eine Lektion, von deren Beherzigung nicht weniger als das Überleben der Menschheit abhänge. Sollte dies noch erwünscht sein: Lesen!
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Herausgegeben von Dirk Braunstein. Die Vorlesung über "Philosophie und Soziologie" aus dem Sommersemester ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







