Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Werner Meissner, Dieter Rebentisch, Wilfried Wang (Hrsg.)

Der Poelzig-Bau

Vom IG Farbenhaus zur Goethe-Universität

Cover: Der Poelzig-Bau

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1999
ISBN-10 3100494121
ISBN-13 9783100494122
gebunden, 168 Seiten, 29,65 EUR

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Klappentext

Einzeldarstellungen fügen sich zu einer Gesamtdarstellung, zu einem Stück Frankfurter Geschichte, politischer Geschichte, Wirtschafts- und zumal Architekturgeschichte, einem Stück inhaltsschwerer Geschichte schließlich von Raum und Zeit. Ein Einblick wird geboten in gegenwärtige Unternehmungen und Zukunftsplanungen, illustriert mit Skizzen, Entwürfen, Fotografien. Der Bau, geschaffen vom großen Architekten und Architekturlehrer, auch Maler und Bühnenbildner Hans Poelzig (1869-1936), eines der nobelsten Werke klassisch gewordener Moderne, entstand 1928-1931 für den mächtigsten Konzern seiner Zeit, IG Farben in der Ägide der Weinberg und Carl Bosch.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel "C. El." scheint es grundsätzlich zu begrüßen, dass sich ein Band eigens mit dem Poelzig-Bau, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der I. G. Farben, und seiner Geschichte befasst. "C. El." erläutert kurz die verschiedenen Funktionen, die der Bau seit seiner Vollendung 1930 hatte und haben wird (u. a. war er ab 1952 Militärhauptquartier der Amerikaner und soll ab 2001 Universitätsgebäude werden). Außerdem geht der Rezensent auch - in Anlehnung an das Buch - auf die verschiedenen Namen ein, die der Bau im Laufe dieser Jahre getragen hat. Bedauerlich findet "C. El." allerdings, dass die Zeit nach 1933 und die "Rolle der I. G. Farben während des Nationalsozialismus" in diesem Band kaum eine Rolle spielt. Dies findet der Rezensent gerade angesichts der "Rezeptionsproblematik des Gebäudes" sehr verwunderlich.

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