Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Walter Jens

Der Römerbrief

Radius Verlag, Stuttgart 2000
ISBN-10 3871732052
ISBN-13 9783871732058
Gebunden, 80 Seiten, 16,36 EUR

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.12.2001

Robert Leicht ist außerordentlich angetan von der Neuübersetzung des Paulusbriefes an die Römer. In seiner sehr knappen Kritik zeigt er sich angesichts der Gefahren, die ein solches Unternehmen birgt, beeindruckt von der souveränen Leistung und lobt die "klug erläuternden Paraphrasen" von Jens. Trotzdem empfiehlt Leicht am Ende, eine nah am Text bleibende Übersetzung zum Vergleich hinzuzuziehen, was aber seiner Begeisterung keinen Abbruch tut.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.05.2001

Alles an dieser Römerbrief-Version ruft: "Lies und lies weiter und begnüge dich nicht mit ein paar Versen!" So sagt es Harry Wassmann in seiner euphorischen Besprechung. Der wohl wirkungsvollste Brief der europäischen Geistes- und Religionsgeschichte ist ihm hier als eine "wirkliche Neuerscheinung" auf den Tisch gesegelt, "die auch zum Verständnis der vorhandenen Übersetzungen beiträgt." Was macht den 2000 Jahre lang "so vernutzten und abgelesenen" Brief nun wieder lesenswert? Dass Jens die dogmatische Formelsprache und den Bibelkanon links liegen lässt etwa - keine Stellenverweise und "fettgedruckten Merksprüche", keine Versangaben -, aber auch, dass er es versteht, "mit rhetorischem Gespür", Paulus hörbar zu machen. Der Römerbrief, so Wassmann, wird wieder zu einem Gesprächsbeitrag, in dem Für und Wider laut werden.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren