Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Vittorio E. Klostermann (Hrsg.)
Vittorio Klostermann: Frankfurt am Main, 1930 bis 2000
Verlagsgeschichte und Bibliografie
Klappentext
Der Gesamtkatalog enthält alle seit der Gründung am 1. Oktober 1930 erschienenen Publikationen des Verlags. Er verzeichnet, soweit dies noch zu ermitteln war, auch die gelegentlichen Vorauflagen aus anderen Verlagen. Redaktionsschluss war der 20. Juni 2000. Für die zu diesem Zeitpunkt lieferbaren Titel werden die ISBN und der ab 1. Januar 2002 gültige Ladenpreis in Euro genannt. Der Katalog enthält zudem die Inhaltsverzeichnisse aller Sammelwerke des Verlags; Beiträge aus Zeitschriften sind aus Umfangsgründen nicht aufgenommen worden. Dem Katalog ist ein 60-seitiger Abriss der Verlagsgeschichte vorangestellt. Außerdem wird der Band durch ein Reihen- sowie ein Namenregister erschlossen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.09.2000
Diese vorliegende Verlagsgeschichte nutzt Rezensent Jürgen Kaube zunächst für eine Hymne auf den "verlegerischen Mittelstand". Eine der feinsten Adressen ist seiner Ansicht nach der Verlag Vittorio Klostermann. Kaube präsentiert dessen Geschichte als bedeutendes Kapitel deutscher Geistesgeschichte. Viele Namen, die fallen, werden heute nur noch Spezialisten etwas sagen. Ausnahme: Martin Heidegger, dessen Werkausgabe inzwischen die berühmteste Edition des Hauses sein dürfte. Aber auch der Publikation von Arbeiten aus dem Kreis um den Freiburger Philosophen Gerhard Krüger verdanke Klostermann, zum "wichtigsten Verlag der hiesigen hermeneutischen und phänomenologischen Tradition" geworden zu sei. Die Jahre der NS-Herrschaft, liest man, habe der Verlag recht unbeschadet überstanden. Obwohl unter den in dieser Zeit publizierten Autoren "alle Haltungen zum Regime" zu finden seien. Für den Rezensenten ein gutes Beispiel, "welche Spielräume damals Wissenschaft jenseits der Politik" gehabt habe. Hervorgehoben wird auch Vittorio E. Klostermanns Nachbemerkung, da sie auf die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens im Zeitalter der elektronischen Medien eingehe.
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