Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Verena Auffermann

Das geöffnete Kleid

Von Giorgione zu Tiepolo. Essays

Cover: Das geöffnete Kleid

Berlin Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3827003091
ISBN-13 9783827003096
Broschiert, 166 Seiten, 17,38 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

In elf Einzelporträts belebt Verena Auffermann die erstarrten Helden der italienischen Malerei des Quattrocento neu. Dabei diskutiert sie grundlegende Fragen der Ästhetik und der gesellschaftlichen Bedeutung des Kunstwerks.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 09.12.1999

An seinem Anspruch im Klappentext gemessen findet Elke von Radziewsky dies schmale Büchlein eher peinlich. Denn für sie ist es keine wie nebenbei dargebotene Diskussion "maßgeblicher kunstgeschichtlicher Positionen", sondern nur eine nette "Plauderei über Bilder", die zum Reisen und Hinsehen animiert. Wer mit der Autorin losziehen will, um sich in den Bildern z.B. von Carpaccio, Potormo und Lorenzo Lotto wiederzufinden, soll es getrost tun. Aber zu behaupten, die Gemälde der Renaissance könnten unmittelbar Stoff der eigenen Phantasie werden und würden sich dadurch klarer erschließen als durch den "spitzfindigen Fußnotenfleiß" von Kunsthistorikern, hält die Rezensentin für literarisch inspirierten Blödsinn und dumme Besserwisserei.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999

Die "eine oder andere hübsche Beobachtung" hat Christine Tauber in dem Buch zwar gefunden, aber das hält sie nicht davon ab, den Rest bitterböse abzufertigen. "Duktus der Wissenschaftsfeindlichkeit, "gnadenloses Sentenzenschmieden" sind noch die freundlichsten Diagnosen der Kritikerin. Die platonischen Dialoge mit einer Kunststudentin, die Auffermanns Essays eine Struktur geben sollen, erregen bestenfalls Taubers Heiterkeit. Auch sonst findet sie nur Klischees: über Italiener, über Kunst und Leben, gar über die Liebe.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren