Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Uwe Wolff
Das Geheimnis ist mein
Walter Nigg - eine spirituelle Biografie und theologische Werkmonographie
Klappentext
Walter Nigg (1903-1988) gehört zu den herausragenden Gestalten unter den Schweizer Theologen des 20. Jahrhunderts. In vielfältiger Weise hat er das spirituelle und politische Leben seiner Zeit kommentiert und begleitet. Als reformierter Seelsorger und spiritueller Lehrer suchte er glaubwürdige Vorbilder nicht nur in den offiziellen Heiligen, sondern auch in Außenseitern der Kirchengeschichte: Nigg hatte die Vision einer neuen mystischen Spiritualität für das 21. Jahrhundert. 1946 erschien sein programmatisches Werk "Große Heilige", das zu den wenigen theologischen Werken gehört, denen eine erhebliche Breitenwirkung beschieden war. Die Biografie und Werkmonografie zeigt Walter Niggs Weg von der Fachwissenschaft zur narrativen Hagiografie vor dem Hintergrund der Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.11.2009
Aus dieser "einfühlsamen" Biografie tritt der christliche Autor und reformierte Theologe Walter Nigg dem Rezensenten als eine Art menschenscheuer Lavater entgegen, dem es weder um dogmatische Streitereien noch um Konfessionsgrenzen ging, sondern um eine neue, alle Religionen und Konfessionen umfassende "narrative" Theologie und eine aus spiritueller Erfahrung schöpfende Religiosität, wie Bernhard Lang in seiner Besprechung zu Uwe Wolffs Buch schreibt. Diese Bedeutung des Schweizer Kirchenmannes findet Lang bei Wolff allerdings nur angedeutet.
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