Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Uwe Wolff

Das Geheimnis ist mein

Walter Nigg - eine spirituelle Biografie und theologische Werkmonographie

Cover: Das Geheimnis ist mein

Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2009
ISBN-10 329017509X
ISBN-13 9783290175092
Gebunden, 516 Seiten, 44,00 EUR

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Klappentext

Walter Nigg (1903-1988) gehört zu den herausragenden Gestalten unter den Schweizer Theologen des 20. Jahrhunderts. In vielfältiger Weise hat er das spirituelle und politische Leben seiner Zeit kommentiert und begleitet. Als reformierter Seelsorger und spiritueller Lehrer suchte er glaubwürdige Vorbilder nicht nur in den offiziellen Heiligen, sondern auch in Außenseitern der Kirchengeschichte: Nigg hatte die Vision einer neuen mystischen Spiritualität für das 21. Jahrhundert. 1946 erschien sein programmatisches Werk "Große Heilige", das zu den wenigen theologischen Werken gehört, denen eine erhebliche Breitenwirkung beschieden war. Die Biografie und Werkmonografie zeigt Walter Niggs Weg von der Fachwissenschaft zur narrativen Hagiografie vor dem Hintergrund der Theologiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.11.2009

Aus dieser "einfühlsamen" Biografie tritt der christliche Autor und reformierte Theologe Walter Nigg dem Rezensenten als eine Art menschenscheuer Lavater entgegen, dem es weder um dogmatische Streitereien noch um Konfessionsgrenzen ging, sondern um eine neue, alle Religionen und Konfessionen umfassende "narrative" Theologie und eine aus spiritueller Erfahrung schöpfende Religiosität, wie Bernhard Lang in seiner Besprechung zu Uwe Wolffs Buch schreibt. Diese Bedeutung des Schweizer Kirchenmannes findet Lang bei Wolff allerdings nur angedeutet.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren