Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ulrich Marzolph (Hrsg.)

Das Buch der wundersamen Geschichten

Erzählungen aus der Welt von 1001 Nacht

C. H. Beck Verlag, München 1999
ISBN-10 3406452655
ISBN-13 9783406452659
Gebunden, 660 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

Aus der Zeit der ältesten erhaltenen Handschrift von "Tausendundeine Nacht" stammt auch das "Buch der wundersamen Geschichten". Die 18 Geschichten dieser Anthologie werden hier erstmals vollständig in Übersetzung vorgelegt.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Das Buch der wundersamen Geschichten bei C.H. Beck

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 24.02.2000

Dass die Lektüre der mittlerweile siebenhundert Jahre alten Geschichten ihre Leser auch heute noch ansprechen kann, ist nach Ansicht Stefan Weidners vor allem in ihrem Humor, ihren fantasieanregenden Schilderungen mit sich anschließendem Happy-End begründet. Dass einige der Erzählungen sich mit "Märchen aus 1001 Nacht" überschneiden, tue der Ausgabe keinen Abbruch, sie seien wörtlich nicht völlig identisch und darüber hinaus so ansprechend, dass man sie gut noch ein weiteres Mal lesen könne. Dennoch hätte sich Weidner so manche Kürzung in diesem Band gewünscht. Einige Erzählungen findet er eher literaturhistorisch interessant und dazu geeignet, den Leser womöglich "abzuschrecken". Und die Liebesgeschichte von Sul und Shumul scheint ihm vor allem als Vortrag in arabischer Sprache reizvoll, nicht jedoch in deutscher Übersetzung (die er ansonsten für sehr gelungen hält). Die wissenschaftliche Präzision, die der Herausgeber im Kommentar zeigt, wirke sich im Wunsch, das Manuskript nicht um die schwächeren Erzählungen gekürzt zu veröffentlichen, nicht immer vorteilhaft aus.

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