Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
1953 warnte Thomas Mann die Deutschen in seiner berühmten Hamburger Rede davor, jemals wieder nach einem "deutschen Europa" zu streben. Im Zuge der Euro-Krise ist nun jedoch genau das Realität geworden: Die stärkste Wirtschaftsmacht des Kontinents kann notleidenden Euro-Staaten die Bedingungen für weitere Kredite diktieren - bis hin zur Aushöhlung der demokratischen Mitbestimmungsrechte des griechischen, italienischen, spanischen - letztlich auch des deutschen Parlaments.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.10.2012
Ulrich Becks äußerst zeitrelevante Überlegungen zu einem deutschen Europa hinterlassen bei Elmar Brok einen zwiespältigen Eindruck. Immer wieder möchte er dem Autor zwar Recht geben, etwa, wenn Beck eine Kommunikationsebene Europa einfordert, Stichwort EU-Bankenaufsicht. Oder wenn der Autor gegen provinzielle Ökonomen wettert. Andererseits sieht Brok den Autor auch immer wieder übers Ziel hinausschießen. So scheint ihm Becks Wort vom "Merkiavellismus" ungerecht, nicht nur weil nationale Interessen stets eine Rolle spielen werden, wie Brok feststellt, sondern auch weil er Merkels "Zuwarten" prinzipiell für richtig und nicht für sehr egoistisch hält.
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Ulrich Beck
Prof. Dr. Ulrich Beck, geboren 1944 in Stolp (heute Slupsk), studierte Soziologie, Philosophie, Psychologie und Politische Wissenschaft in Freiburg und München. Er lehrt Soziologie an der Uni München und der ... mehr lesen
















