Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Uli Oesterle

Hector Umbra

Cover: Hector Umbra

Carlsen Verlag, Hamburg 2009
ISBN-10 3551748683
ISBN-13 9783551748683
Gebunden, 216 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Hector, der Held der Geschichte, kämpft sich, auf der Suche nach seinem Freund Osaka, durch unheimliche Begebenheiten und den Münchner Untergrund, bis im großen Finale schließlich die Frauenkirche in Schutt und Asche gelegt wird. Während seiner atemberaubenden Jagd tritt eine Gabe zu Tage, die sein Leben lang in ihm schlummerte: Hector ist in der Lage, Dinge zu sehen, die niemand sonst sehen kann. Seine Odyssee führt Hector in Rückblenden durch Fragmente seiner Kindheit und den unwirtlichen Münchner Untergrund, wo sich fiese Dämonen unter dem Namen N.I.U. organisiert haben - und einen finsteren Plan verfolgen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 15.04.2009

München hat als Comic-Handlungsort für Thomas von Steinaecker zunächst einmal wenig Sex Appeal, Uli Oesterles Comic "Hector Umbra" belehrt ihn aber eines besseren. Darin begibt sich der Titelheld auf die Suche nach seinem Freund, einem von Monstern entführten DJ, erklärt der Rezensent. Den "hanebüchenen Plot", der leicht in Belanglosigkeit führen könnte, setzt Oesterle großartig in einer stilistischen "Gratwanderung" um, indem er munter "Satire, Phantastik" und auch eine veritable Portion "Trash" untermischt, freut sich Steinaecker. Die Hoffnung, die man sich bei der Vorabveröffentlichung des ersten Kapitels auf das Spiel mit verschiedenen Realitätsebenen machen konnte, werde zwar nicht ganz erfüllt, aber insbesondere in der meisterhaften Komposition der Bilder überzeuge der Autor, betont der Rezensent.

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