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Aus dem Archiv
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Udo Madaus
Wahrheit und Recht
Dokumentation einer politisch motivierten Rechtsprechung durch das Bundesverfassungsericht zur Frage der Enteignung / Konfiskationen 1945-1949 in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands
Klappentext
Jahrelang hat die Familie Madaus um ihr Recht gekämpft, spätestens nach der deutschen Wiedervereinigung hoffte sie auf die Rückgabe ihres nach dem Krieg in der sowjetischen Besatzungszone konfiszierten Eigentums. Statt dessen wurde das Unrecht von 1945-1949 festgeklopft und schließlich sogar vom Bundesverfassungsgericht bestätigt. Udo Madaus hat sich gegen diesen offensichtlich politisch motivierten Rechtsbruch gewehrt und eine Dokumentation zusammengestellt, die seinen Kampf anhand von Briefen, offiziellen Schriftsätzen, Stellungnahmen von Verfassungsjuristen und Gerichtsurteilen belegt. Er knüpft damit an sein erstes im Frieling-Verlag Berlin erschienenes Buch an, das für Aufsehen sorgte. Auch Madaus' aktuelles Werk enthält eine Menge Zündstoff, setzt es sich doch kritisch mit dem Wirken des Bundesverfassungsgerichts und seines früheren Präsidenten Roman Herzog auseinander. Dabei belegt der Autor mit einer Fülle von Fakten, wieviel das Gericht von den tatsächlichen Hintergründen gewusst haben mus und dass es diese bei der Beurteilung des Falls dennoch außer acht ließ.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.04.2006
Nüchtern betrachtet Klaus Peter Krause dieses Buch über die Verletzung des Rechts am Eigentum durch den Staat im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung. Der Autor Udo Madaus schildere darin sein Ringen um die Rückgabe von in der Zeit von der sowjetischen Besatzung 1945 bis 1949 enteigneten familiären Eigentum. Darüber hinaus befasse sich Madaus mit der Verletzung des Rechts am Eigentum durch den Staat, die dieser an allen Opfern jener Zeit begangen hat. Krause findet die Darstellung gut dokumentiert und anschaulich beschrieben. Er hebt insbesondere die Auseinandersetzung des Autors mit den Bodenreform-Urteilen des Bundesverfassungsgerichts hervor. Dem Buch hält Krause zu Gute, den Hergang von 1990 und in den Jahren danach im Zusammenhang und chronologisch darzustellen und so jedem Interessierten zu ermöglichen, sich daraus ein eigenes Urteil zu bilden. Er moniert allerdings die völlige Ausblendung der Rehabilitierungsgesetze, die wesentlicher Bestandteil im Regelwerk für die Wiedergutmachung von Unrecht der SBZ- und der DDR-Zeit sind.
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19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







