Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Susanne Göbel, Gisela Hermes, Ottmar Miles-Paul
Graadse Leeds - Jetzt erst recht
Selbsthilfe behinderter Menschen in Porträts
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.01.2001
Dieses Buch macht Mut, meint der Rezensent Keyvan Dahesch. Die 14 Porträts über Frauen und Männer, die trotz schwerer Behinderungen nicht aufgaben und Beachtliches erreicht haben, verdichten sich zu einem faktenreichen Plädoyer für die Achtung und das Recht auf Selbstbestimmung von Behinderten, so der Rezensent. "Graadse leeds" - "Jetzt erst Recht", so die Übersetzung, fordert dazu auf, Menschen mit sichtbaren Handicaps mehr und respektvoller zur Kenntnis zu nehmen.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.06.2000
Die Porträts von Menschen mit schwerer Behinderung, die "beachtliches erreicht haben", stellt Keyvan Dahesh mit einigen Zitaten in seiner Kurzbesprechung vor. Einzelne werden erwähnt, so die ohne Arme geborene Jura-Professorin Theresia Degener und den blinden Rollstuhlfahrer Peter Dietrich, der als Jurist arbeitet. Den Skandal, dass letzterer beispielsweise "aus Mangel an Alternativen im Altenheim" wohnt, was als Beleg für den Mangel ganz banal-pragmatischer Integrationsmöglichkeiten Behinderter gelten könnte, kommentiert Dahesh nicht weiter. Aber vielleicht ist das so, weil auch das Buch selbst mehr als Mutmacher gemeint ist.
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