Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Englischen von Manfred Allie und Gabriele Kempf-Allie. In "Broken Music" erzählt Gordon Sumner alias Sting die Geschichte seines Lebens.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 14.02.2004
Mit Sympathie, aber auch nicht ganz unkritisch bespricht Gerrit Bartels diese Autobiografie von Sting, ein "ehrliches, authentisches Buch". Dankenswerterweise, so Bartels, verzichtet der Musiker gänzlich auf Klatsch und Tratsch, erzählt dezent und zeigt sich zudem selbstkritisch. Der Fokus liege auf dem mühsamen Aufstieg des heutigen Stars statt auf seinen großen Zeiten, doch leider zeige sich der Autor dabei häufig "ermüdend detailreich". Fazit des Rezensenten: Wenn man Sting und seine Musik ohnehin mag, wird man vermutlich auch dieses Buch mögen, wenn nicht, sei es wohl doch ein wenig zu viel des Guten.
Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.01.2004
Etwas enttäuscht zeigt sich Rezensent Ralf Hertel von der Autobiografie des "außergewöhnlichen Musikers" Sting. Zwar bietet "Broken Music" nach Ansicht Hertels durchaus interessante Bruchstücke aus einem Musikerleben. Zu einem Gesamtbild aber fügen sie sich zu seinem Bedauern nicht. Hertel führt das vor allem darauf zurück, dass Sting erst auf Seite 334 über seine erste Police-LP spricht und die Jahre nach 1978 auf gerade mal vierzig Seiten abhandelt. Da bleibt natürlich vieles unerwähnt und ungreifbar. Auch Stings künstlerische Selbstreflektion - ein Thema, das Hertel sehr interessiert hätte - bleibt außen vor. Sting habe sich mit seiner Biografie vorgenommen, "aus der grauen Prosa meines Lebens eine Art transzendentes Gedicht zu erschaffen", zitiert Hertel den Künstler. "Es ist dann doch eher ein Schatzkästlein erheiternder Anekdoten geworden", resümiert der Rezensent.
Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks
Mehr Bücher aus dem Themengebiet
Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen








