Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Steven Johnson

Interface Culture

Wie neue Technologien Kreativität und Kommunikation verändern

Cover: Interface Culture

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1999
ISBN-10 3608919805
ISBN-13 9783608919806
Gebunden, 296 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Steven Johnson etabliert mit der Interface Culture einen neuen Kulturbegriff - Technologie und Kultur sind nicht mehr kontrovers, sondern kompatibel. Die technologischen Fortschritte des digitalen Zeitalters werden in die Kontinuität der großen Erfindungen früherer Jahrhunderte gestellt. Die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine werden neu gestaltet, aber sie genügen nicht für eine allgemein anwendbare, weltweit verbreitete Etablierung einer Interface Culture. Nur ihr kann der Zugriff und die Benutzbarkeit der ungeheuren Informationsmengen gelingen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999

Bernhard Dotzler schildert das Buch als einen Essay über das Zeitalter des PCs, der seine eigentliche Maschinerie hinter einer Benutzeroberfläche, dem "Interface", verstecke. An sein Vorbild, den Medientheoretiker Marshall McLuhan, reiche Johnson zwar nicht heran, aber sein Buch lasse doch die Macht dieser grafischen Verräumlichungen der Datenflüsse hervortreten. Der Neuigkeitswert des Buchs sei gering, aber als "Essay über die Ansprüche, die ein Konsument der laufenden Softwareproduktion an diese Software vernünftigerweise stellen kann", sei es hilfreich.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren