Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Steven Bloom

Immer dieselben Witze

Roman

Residenz Verlag, Salzburg 2000
ISBN-10 3701711879
ISBN-13 9783701711871
gebunden, 232 Seiten, 19,94 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. Es ist 1949, kurz vor dem Koreakrieg. In Bald Sams kleinem Lokal in Brooklyn kommen Izzy und seine Freunde Achie Feinstein, Jack Goldfarb, Benny Kubbleman und Meyer Woolf zusammen. Sie essen einen Happen, sehen sich die Dodgers im Fernsehen an und teilen einander ihre Hoffnungen und Ängste mit. Doch hauptsächlich erzählen sie Witze.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.05.2000

Eine Buchbesprechung, in der Witze erzählt werden: zumindest zwei aus Steven Blooms Erstlingsroman "Immer dieselben Witze" gibt der Rezensent Herbert Wiesner wieder. Ansonsten hält er sich bedeckt und nimmt die Haltung ein, die er auch dem Autor Bloom, einem in Heidelberg amerikanische Landeskunde lehrenden Autor, Jahrgang 1942, zuspricht: er hört zu, er erzählt weiter, ohne Kommentar. Bloom hat sein Ohr einer Gruppe New Yorker Juden geliehen, die Ende der 40er Jahre im Bezirk Bedford-Stuyvesant in engster Nachbarschaft mit vielen Schwarzen leben. Diskriminierungsmechanismen, Kriegsangst, Holocaust-Erinnerungen, Amerika und der Kommunismus lauten ihre Themen, die alltäglich von Witzen untermauert oder durchbrochen werden. "Immer dieselben Witze" - der Rezensent scheint`s zu mögen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren