Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Stephanie Dressler

Giuseppe Ungarettis Werk in deutscher Sprache

Unter besonderer Berücksichtigung der Übersetzungen Ingeborg Bachmanns und Paul Celans

C. Winter Universitätsverlag, Heidelberg 2000
ISBN-10 3825310027
ISBN-13 9783825310028
Gebunden, 332 Seiten, 39,88 EUR

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Klappentext

Giuseppe Ungaretti (1888 - 1970) gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der literarischen Moderne in Italien. Seit den sechziger Jahren erfährt sein Werk auch im deutschen Sprachraum großen Widerhall durch Übersetzungen, wissenschaftliche Untersuchung und durch künstlerische Aneignung in Literatur, Malerei und Musik. Unter denen, die sich mit Ungaretti auseinandersetzten, sind Hans Magnus Enzensberger, Hilde Domin und Hans Werner Henze. Diese Studie zeichnet die Geschichte der deutschsprachigen Rezeption Ungarettis seit ihren Anfängen nach und geht außerdem analysierend auf die großen Übersetzungen ein. Detailliert beschreibt die Autorin insbesondere, wie die Dichter Ingeborg Bachmann und Paul Celan ihre Ungaretti-Übersetzungen in das eigene Werk eingliedern.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2000

Manfred Hardt weiß nur Gutes über diesen Band zu berichten. So sieht er vor allem die Arbeit von Ingeborg Bachmann und Paul Celan, die beide Werke Ungarettis ins Deutsche übersetzt haben, nicht nur gewürdigt, sondern vielmehr zeige Dressler auch, inwiefern beide in ihrer eigenen Dichtung von dem italienischen Lyriker beeinflusst wurden. In einem anderen Hauptteil des Buchs geht Dressler, wie der Leser erfährt, auf die deutschsprachige Rezeption von Ungarettis Werken ein, wobei sie nicht nur die verschiedenen Ausgaben seiner Werke berücksichtigt, sondern auch seine Einflüsse auf Kunst und Musik sowie die Spuren, die er in Werken deutscher Schriftsteller wie Hans Magnus Enzensberger, Horst Bienek oder Durs Grünbein hinterlassen hat. Nicht zuletzt gefällt es dem Rezensenten, dass Dressler auch auf die zweisprachige Ausgabe von Ungarettis Werken von Angelika Baader und Michael von Killisch-Horn zu sprechen kommt, die noch nicht vollständig erschienen ist, und von der sich Hardt einen "zuverlässigen Zugang" zu Ungarettis Werken erhofft.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren