Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Sie agieren still, unauffällig und kaltblütig: Das "Blaubeer-Mariechen", das sich mit Pflanzengift ihrer Ehemänner und anderer Familienangehöriger entledigt, die Dorfschönheit, die tödlichen Enzian verabreichen lässt, die Krankenpflegerin, die ihre Patienten umbringt, die Mutter, die ihre Kinder tötet. Und zuletzt die "Schwarze Witwe", die im Verdacht steht, vier vermögende Männer getötet zu haben, um an ihr Geld zu kommen. Schon immer haben Mörderinnen größeres Entsetzen hervorgerufen als mordende Männer, stehen sie doch in krassem Kontrast zum Bild der Frau als Lebensspenderin. Alle von Stephan Harbort so spannend wie beklemmend beschriebenen Fälle aus den letzten Jahren und Jahrzehnten haben hohe öffentliche Aufmerksamkeit erregt. Und immer hat diese Reaktion, der "öffentliche Aufschrei", auch etwas über das Innenleben unserer Gesellschaft ausgesagt. In seinem neuen Buch geht Harbort den psychologischen und sozialen Spuren weiblichen Tötens nach.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2008
Eine Frage hat der Rezensent: Warum morden Frauen eigentlich so selten? Dass und wie sie morden, erfährt Hans-Ludwig Kröber in diesem Buch von einem Experten, dem Hautkommissar Stephan Harbort. Die "Porträts" der 25 bekannt gewordenen deutschen Serienmörderinnen lesen sich laut Kröber wie solide psychologische Gerichtsreportagen, die auch das Typische des jeweiligen Falls beleuchten. Kröber unterhält sich gut dabei. Neugierig lauscht er dem Autor, wenn die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Serienmördern zur Sprache kommen und staunt: Frauen haben die edleren Motive! Krankenhausmörderinnen einmal ausgenommen, denkt Kröber für sich. Und dass der Band ein ganz gutes Aufklärungsbuch über Frauen abgibt, denkt er auch.
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Theodor W. Adorno: Philosophie und Soziologie (1960)
Herausgegeben von Dirk Braunstein. Die Vorlesung über "Philosophie und Soziologie" aus dem Sommersemester ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







