Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Das Riesenreich im Osten fasst wieder Tritt. Nach einem Jahrzehnt des wilden Umbruchs kommt Russland zur Ruhe. Die kurzatmige Geschäftigkeit der postsowjetischen Ära weicht einer anhaltenden Wachstumsphase. Heute lässt sich in dem großen Land alles finden. Gewinner und Verlierer, Zuversicht und Trostlosigkeit, Aufbruch und Stagnation. Noch immer leben viele Menschen, vor allem alte, in Armut. Gleichzeitig profitieren in erster Linie die Jüngeren von dem Wandel. Doch die Tendenz ist eindeutig: Es geht aufwärts zwischen St. Petersburg und Wladiwostok. Das Land strahlt heute eine Berechenbarkeit aus, die in den neunziger Jahren schmerzlich vermisst wurde. Wer sich jetzt auf Russland einlässt, egal ob als Tourist oder als Unternehmer, geht ein Risiko ein, das sich kalkulieren lässt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.09.2005
Als "Buch für Neugierige" und passenden Reisebegleiter" für jene, die den "postsowjetischen Raum real und virtuell erkunden wollten", lobt Rezensent "kho" dieses Buch. Plastisch und mit "Sonderinteresse für deutsch-russische Beziehungen" porträtiere der Autor in seinen "eurasischen Reiseskizzen" Russland, die tschetschenische Krisenregion sowie die verschiedensten "Helden des Aufbaus". Anhand der Ölfelder von Baku fand der Rezensent Machtkämpfe ums Öl illustriert. Vitalität und Elend sieht er in den Reportagen dicht nebeneinander liegen. Deren bildungsbürgerliche Unterbrechung mit Zitaten aus Briefen Alexander von Humboldts fügen sich für "kho" gut ins "ausgefranste" Russland-Bild. Bei soviel Posivitem mag er Autor Stefan Koch gewisse Kurzsichtigkeit im Blick auf die Kultur nicht nachtragen.
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