Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
MARY - das ist Georg Preuße. Was im Rückblick wie ein unaufhaltsamer Aufstieg aussieht, ist ein Leben mit Höhen und Tiefen, gegen Widerstände in der Familie und das "Schmuddel-Image" der Travestie, es sind Jahre intensiver, harter Arbeit, und es ist die Positionierung der eigenen Persönlichkeit nicht nur auf den Brettern, die die Welt bedeuten, sondern in der Welt selbst. Silvia Schubert hat die Stationen nachgezeichnet und den Künstler zu aufschlussreichen Selbstaussagen bewegt, in denen er Auskunft über die "Lust an der Verwandlung" und über MARY gibt, deren "Marionettenfäden" er führt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.07.2001
Eine "champagnerquirlige Collage" lobt Dieter Bartetzko, ist die Sammlung aus Interviews und eigenen Texten Georg Preußes, die die Journalistin Silvia Schubert durch eigene Kommentare zu einer Biografie des Travestiestars ergänzt habe. Deren Leitmotiv bilde die Enge und Last der Doppelexistenz als öffentliche Person, die Preuße infolge seiner Popularität zu bewältigen hatte. Der Band, so Bartetzko dekliniert in Fotos, Kritiken und Zitaten Preußes diverse Show- und Glitzerrollen von Monroe bis Marlene. Er zeige Preuße nach dessen Wechsel ins seriöse Fach, aber auch in den Rollen der vielen "Gejagten", die er seither spielte: In Dürrenmatts "Achterloo", im Berliner "Jedermann" und in Volker Kühns Gründgens-Stück "G wie Gustaf. Mit F.", der "riskantesten" Rolle des Künstlers, so Bartetzko.
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