Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Schatten, Schatten

Der Schatten - das älteste Medium der Welt

Cover: Schatten, Schatten

Schwabe Verlag, Basel 2003
ISBN-10 3796520162
ISBN-13 9783796520167
Gebunden, 127 Seiten, 19,50 EUR

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Klappentext

Katalog zur Ausstellung im Museum für Gestaltung Basel 2001/2002. Herausgegeben von Matthias Götz, Bruno Haldner, Matthias Buschle und anderen. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Satz ist ein Gemeinplatz, nichtsdestoweniger trifft er zu, genauso wie die Umkehrung: Wo Schatten ist, ist Licht. Doch ein Gleichgewicht herrscht nicht: Was im Schatten ist, wird übersehen, was im Licht strahlt, wird über Gebühr beachtet. Das Schattenbuch verfolgt das ehrgeizige wie nahezu aussichtslose Ziel, die Aufmerksamkeit vom Licht weg auf die Erscheinungsformen des Schattens zu lenken. Es wirft gewissermassen ein Licht auf den Schatten. Das brächte den Schatten zwar - visuell gesehen - zum Verschwinden, ist jedoch inhaltlich ein vielversprechendes Unterfangen. Dabei geht es um vieles, was den Schatten ausmacht: um Mythologie, Philosophie und Wissenschaft, um Bildtheorie, Literarisches und um die medialen Funktionen des Schattens überhaupt. Es geht aber auch darum, von einem "Alten Medium" wie dem Schatten etwas für den Umgang mit den "Neuen Medien" zu lernen: Je neuer die Medien, desto wichtiger wird die Beherrschung der alten - ein altes, bewährtes Rezept.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.02.2004

Eine wohlwollende Besprechung im Allgemeinen mit Kritik im Besonderen: Schön findet der "flow" zeichnende Rezensent, dass der Schatten zum Thema der kultur-, kunst und wissenschaftsgeschichtlichen Betrachtung wird - interessante "Schattengeschichten" mit Protagonisten wie Platon, Faust und Röntgen und vielen mehr finden sich in dem vorliegenden Band. Weniger schön findet er die Gestaltung ("briefmarkengroße Schwarz-Weiß-Abbildungen" illustrieren den Beitrag über Kunst) sowie den eingeschränkten Blickwinkel der Editoren. So stamme eine der faszinierendsten und erhellendsten Schriften über den Schatten vom Japaner Tanizaki Junichiro. Tja, wo Licht ist ...

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren