Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Sie sind zusammen zur Schule gegangen, die ängstliche Susanne, die rebellische Irmi und die kompromisslose Isa. Die Welt ist eng, ein Kaff an der Ostgrenze, "an drei Seiten Stacheldraht und an der vierten die Ausfallstraße". Die Welt ist so klein mit ihren geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, dass die Träume immer größer werden: endlich schminken, endlich Jungs, endlich raus hier, endlich leben. Rausgekommen sind sie alle, nur: wie haben sie bisher gelebt? Nach fünfzehn Jahren trifft sich der Abiturjahrgang 1977 wieder. Alle kommen zum Klassentreffen, bis auf eine, Isa, die kurz vor dem Abitur verschwand. Susanne beschließt, sie zu suchen, und diese Suche wird zu einer Reise, an deren Ende sich alles verändert.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 25.07.2000
Zwei Freundinnen begeben sich auf die Suche nach einer gemeinsamen Freundin, die seit der Schulzeit verschollen ist - schreckliche Mädchenkindheiten à la Marylin French erwarte die Leserin am Anfang dieses Romans, meint Susanne Katzorke und schreibt weiter, dass diese Erwartung aufs Angenehmste enttäuscht werde. Die unterschiedlich gelagerten Lebensgeschichten der drei Frauen kämen zwar nicht ohne Klischees aus (starke Mütter, starke Männer), seien aber von der Autorin, über die man leider nichts Näheres erfährt, humorvoll und lebensnah geschildert.
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