Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Wie Geschäftsideen vom Rand ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken und Manager von diesem Prinzip profitieren können, ist Thema dieses faszinierenden Buches. Der Trick besteht darin, vom Rand aus zu denken. Das wahre Geschäft schlummert irgendwo - ungeformt, ungezähmt, roh. Um das Prinzip nutzen zu können, müsse man sich "ständig Ideen und Menschen aussetzen, die fremdartig und unbequem sind, zuweilen sogar gefährlich". Von Leonardo bis zur Computermaus beweisen zahlreiche Beispiele: dem Ungewöhnlichen gehört die Zukunft.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.2004
Jutta Gröschl hat das Buch über die Quelle von Innovationen durch von der Norm abweichendes Denken mit Interesse gelesen, letztlich aber doch eine Menge daran auszusetzen. Die amerikanischen Autoren, beide Zukunftsforscher in einem amerikanischen Unternehmen für Trendanalysen, wollen eine "Bresche für Andersdenkende schlagen", stellt die Rezensentin zunächst zustimmend fest. Denn die Autoren argumentieren überzeugend, dass nur abweichendes Denken zu Innovationen führt, was dann auch zu wirtschaftlicher Weiterentwicklung beitragen kann. Leider, bedauert Gröschl, haben Ryan Mathew und Watts Wacker ihre durchaus plausiblen Thesen mit derart vielen Beispiele "überfrachtet", dass die einzelnen Fälle völlig untergehen. Dadurch komme auch die "praktische Anwendbarkeit" in Unternehmen zu kurz, und Führungskräfte, die in ihren Unternehmen "Andersdenkende" fördern und unterstützen wollten, könnten in der "Fülle der theoretischen Argumentationsaspekte" die "nützlichen Hilfen" kaum ausmachen, die die Autoren dafür anbieten, so die Rezensentin etwas enttäuscht.
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