Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Rolf Lyssy

Swiss Paradise

Ein autobiografischer Bericht

Cover: Swiss Paradise

Rüffer und Rub Sachbuchverlag, Zürich 2001
ISBN-10 3907625013
ISBN-13 9783907625019
Gebunden, 217 Seiten, 21,47 EUR

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Klappentext

Intensiv setzt sich Rolf Lyssy mit seiner jüdischen Herkunft, seiner Arbeit und seiner Art, die Welt zu sehen, auseinander. Es wird ein Prozess autobiografischer Selbstbestimmung, der durch den Terror unvermeidlicher Schmerzen und die Mutproben der Selbstkritik geht, um am Ende zum Lachen und zu gelassener Heiterkeit zurückzufinden.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.07.2001

In einer recht ausführlichen Rezension widmet sich Christoph Egger diesem Buch, das er allein schon deswegen interessant findet, weil es sonst wenig Schriftliches von Filmemachern zu lesen gibt. Die für Lyssy typische Ironie findet Egger auch hier, doch gehe er weit darüber hinaus. Wie der Leser erfährt, handelt das autobiografische Buch auch von Depression - ausgelöst durch gescheiterte Projekte, das Ende einer Beziehung und einen Unfall. Diese Krankengeschichte gehört für Egger jedoch zu den weniger interessanten Passagen des Buchs: allzu glatt erscheint ihm diese. Doch die Anmerkungen Lyssys zum Schweizer Film findet er umso interessanter, etwa über die Umstände, unter denen Filmemacher in der Schweiz arbeiten müssen. Dass Lyssy ein versierter Drehbuchautor ist, merkt man dem Buch - so Egger - deutlich an: "Sinn für Dramaturgie und Effekte" und eine gute Lesbarkeit gehören für ihn zu den Stärken des Buchs. Ein Kapitel, das er darüber hinaus für besonders gelungen hält, handelt von Lyssys Mutter, einer "russisch-baltisch-deutschen Jüdin", die vor den Nazis in die Schweiz fliehen musste.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren