Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Rodman Philbrick

Im Herzen des Sturms

Cover: Im Herzen des Sturms

Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2006
ISBN-10 3473352632
ISBN-13 9783473352630
Gebunden, 188 Seiten, 12,95 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Uwe Gutzschhahn. Der 12-jährige Skiff liebt den Atlantik. Hier ist er zu Hause. Täglich schippert er mit seinem kleinen Holzboot durch die Küstengewässer. Als das Fischerboot des Vaters für viel Geld repariert werden muss, beschließt Skiff mit seinem Boot hinauszufahren, Hummerfallen auszulegen und damit die Familienkasse aufzubessern. Skiff ist erfolgreich, eines Tages jedoch sind seine Fallen verschwunden. Hat sein ewiger Widersacher Tyler alle zerstört? Skiff ist verzweifelt. Wie soll er jetzt das fehlende Geld verdienen? Als er hört, dass ein einziger Riesen-Thunfisch mehre hundert Dollar einbringt, schöpft er wieder Hoffnung und fährt nachts mit einer Harpune bewaffnet aufs offene Meer hinaus. Hier beginnt ein Kampf gegen die Naturgewalten, den Skiff beinahe mit seinem Leben bezahlt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 05.10.2006

"Spannend und schnurgerade erzählt" findet Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel dieses Kinderbuch über einen jungen Mann und das Meer. Rodman Philbrick ist es darin aus ihrer Sicht gelungen, das Abenteuer des jungen Skiff mit einem Riesenfisch so dramatisch in Szene zu setzen, dass selbst erwachsene Landeier gebannt bis zur letzten Seite dabeibleiben würden. Auch die Vater-Sohn-Geschichte, die das Buch erzählt, geht der Rezensentin sichtlich ans Herz. Die "frische, authentische Sprache" des Romans findet sie von Uwe-Michael Gutzschhahn zudem "hervorragend" ins Deutsche gebracht. Dass das Happy-End sich schließlich etwas zu glücklich fügt, mochte sie angesichts von soviel Lesevergnügen dann nicht mehr an die große Glocke hängen.

Bestellen Sie dieses Buch bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Mehr Bücher aus dem Themengebiet

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren