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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Robert Anton Wilson

Das Lexikon der Verschwörungstheorien

Verschwörungen, Intrigen, Geheimbünde

Cover: Das Lexikon der Verschwörungstheorien

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 3821815957
ISBN-13 9783821815954
Gebunden, 402 Seiten, 22,50 EUR

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Klappentext

Herausgegeben und bearbeitet von Mathias Bröckers. Aus dem Englischen von Gerhard Seyfried. Wurde Lady Di Opfer arabischer Fundamentalisten? Was hat es mit der geheimnisvollen Zahl 23 auf sich? Gibt es die ?Men in Black?? War Beethoven Mitglied der Illuminati? Warum mußte John F. Kennedy sterben? Von wem werden wir tatsächlich regiert? Die Mythen von sinistren Mächten der Verschwörung haben die Menschheit von jeher bewegt. Und lange vor Akte X und vor alt.conspiracy, der Internet-Newsgroup für Verschwörungen aller Art, gab es Robert Anton Wilson und seine legendäre Trilogie Illuminatus, den Kultroman über zwei gigantische Weltverschwörungen. Nun hat der Autor ein Kompendium der wichtigen und aufregenden, bekannten und weniger bekannten Konspirationstheorien vorgelegt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.09.2000

Glänzend amüsiert hat sich Rezensent Hartmut Hänsel mit diesem Lexikon, das Weltverschwörungen aller Art aufführt. Man müsse schon mal zwischen den einzelnen Beiträgen hin- und herspringen, um sich die ganze "Abstrusität" der Verschwörungstheorien zu erschließen, doch ist es die Mühe wert, versichert der Rezensent. Dem Haare würden einem manchmal zu Berge stehen. Einzig den hinzugefügten deutschen Fällen - Dolchstoßlegende oder der Uwe-Barschel-Fall - fehle das "Flair" der amerikanischen Verschwörungstheorien ab. Der Begeisterung des Rezensenten tut das keinen Abbruch.

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Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 30.05.2000

Über 500 Verschwörungstheorien hat der amerikanische Kultautor Wilson gesammelt - Ulrike Hermann findet sie allerdings schwer verdaulich. Das Dilemma der Rezensentin leuchtet ein: Liest man alle Verschwörungstheorien und Komplotteintragungen hintereinander weg, so ist das in der Tat "eine anstrengende Lektüre", genießt man sie einzeln, so sind die Einträge laut Herrmann zwar lustig, aber zu knapp und damit nicht immer aufschlussreich. Ein Komplott des Autors? Die klassische Verschwörungstheorie sieht so aus, behauptet dieser: Jeder Beweis gegen sie sei zugleich ein Beweis für sie. Ulrike Herrmann hat sich noch seine Homepage (www.rawilson.com) angesehen und wurde damit glücklicher. Dort hat Wilson seine Lieblingsverschwörungen aufgelistet und miteinander verlinkt. Die Welt ist ein einziges Komplott! Und die Literaturkritik natürlich auch!

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