Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ralf Höller

Der Anfang, der ein Ende war

Die Revolution in Bayern 1918/19

Aufbau Verlag, Berlin 1999
ISBN-10 3746680433
ISBN-13 9783746680439
Taschenbuch, 298 Seiten, 8,64 EUR

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Klappentext

München war neben Berlin einer der Brennpunkte der deutschen Revolution. Über den revolutionären Ursprung des Freistaates Bayern besteht jedoch bis heute in der Öffentlichkeit weitgehend Unklarheit. Die Münchner Ereignisse vom Sturz der Monarchie bis zum Ende der Räteherrschaft sind noch immer durch zahlreiche Legenden verzerrt. Ralf Höller widmet sich dieser "ungeliebten Revolution", die nach nur sechs Monaten ein blutiges Ende fand.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999

Ziemlich harsch geht Freya Eisner mit dem Autor ins Gericht, weist ihm historische Fehler nach und wirft ihm vor, "unreflektiert" aus durchaus fragwürdigen Quellen geschöpft zu haben. Zwar ist seine einfach Darstellungsweise "ansprechend", aber die "Heroisierung des Wahnsinns" besonders der letzten Phase der bayerischen Revolution 1918/19 lässt sie keinesfalls gelten. Reines "Wunschdenken" sei beispielsweise die Vorstellung, der bewaffnete Kampf hätte Signalwirkung haben können; Höller übersieht, so Eisner, dass die Aufständischen durch ihre "ideologische Verblendung" ihren Tod und den der Münchener Räterepublik provoziert hätten.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren