Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Rainer Maria Rilke

Der Rath Horn. Was toben die Heiden?

Zwei Erzählungen aus dem Nachlass

Cover: Der Rath Horn. Was toben die Heiden?

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 3458170367
ISBN-13 9783458170365
Gebunden, 57 Seiten, 18,41 EUR

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Klappentext

Die Erzählungen "Der Rath Horn" und "Was toben die Heiden?" sind zu Rilkes Lebzeiten niemals erschienen; er hat sie, wie nahezu sein gesamtes Frühwerk, in späteren Jahren rigoros verleugnet. "Was toben die Heiden?" ist 1996 als ein Beispiel von Rilkes frühestem Erzählen in die Kommentierte Ausgabe seiner Werke aufgenommen worden. "Der Rath Horn" wird in dieser Ausgabe zum erstenmal veröffentlicht

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2000

Die beiden hier zum ersten Mal veröffentlichten Erzählungen des jungen Rilke, lesen wir in Christoph Königs Rezension, gehören zu einer Sammlung von zwanzig Prosaskizzen, die der zwanzigjährige Gymnasiast Rilke verfasste hat, als er noch René mit Vornamen hieß. Zur Veröffentlichung sei es nie gekommen, da Rilke die Grenze dessen, was er gelten ließ, später immer weiter nach vorne verlegt habe. Auch König setzt den Wert der Erzählungen nicht allzu hoch an: es sei leichte Kost, ihre Machart rasch erkannt. Das Urteil bezieht sich aber eigentlich nur auf "Rath Horn", hinter dem sich, laut König, der junge Goethe verbirgt. Beziehungsweise das Bild des jungen Rilke vom jungen Autor des Werther. Über die zweite Erzählung erfährt man vom Kritiker nämlich gar nichts, dessen Besprechung insgesamt raunend und ziemlich unkonkret bleibt.

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