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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Plutarch

Drei religionsphilosophische Schriften

Über den Aberglauben. Über die späte Strafe der Gottheit. Über Isis und Osiris. Griechisch - Deutsch

Cover: Drei religionsphilosophische Schriften

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2003
ISBN-10 3760817289
ISBN-13 9783760817286
Gebunden, 464 Seiten, 42,00 EUR

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Klappentext

Herausgegeben und übersetzt von Herwig Görgemanns, Reinhard Feldmeier und Jan Assmann. Plutarchs Schriften sind eine der wichtigsten Quellen für das antike religionsphilosophische Denken. Als ehemaliger Apollon-Priester in Delphi besaß der im 1. Jh. n. Chr. lebende Schriftsteller wertvolles Insiderwissen; Schriften wie "Über den Aberglauben" und "Von der späten Strafe der Gottheit" bezeichnen Themen, die die Philosophen und die Theologen gleich welcher Glaubenrichtung oder Epoche immer wieder beschäftigt haben.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003

Von großem Einfluss aufs Abendland war Plutarch vor allem durch seine griechisch-römischen Doppelbiografien, die 1994 in der "Tusculum-Reihe" erschienen, die der AvS zeichnende Rezensent als "reichste und schönste Bibliothek der antiken Literatur" bezeichnet. Nun folgen die religionsphilosophischen Schriften, die vor allem durch ihre "Spannweite" für Erstaunen sorgen. Die wohl frühste der Abhandlungen, "Über den Aberglauben", erweist sich als außerordentlich skeptisch allem Aberglauben, allerdings auch dem Atheismus gegenüber. Um die "Theodizee-Frage" geht es in den anderen beiden Texten, von denen das Werk über "Isis und Osiris" eine bedeutende Quelle für die Kenntnis der altägyptischen Religion darstellt. Für alle drei Texte hält der Rezensent fest: Sie erweisen sich, in den Zeiten der neuerlichen Rede von einer "Achse des Bösen", als erstaunlich aktuell.

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