Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Philip Caputo

Unter Menschenfressern

Auf den Spuren der menschenfressenden Löwen von Tsavo

Cover: Unter Menschenfressern

National Geographic, München 2004
ISBN-10 3894052295
ISBN-13 9783894052294
Taschenbuch, 284 Seiten, 11,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von E. Dempewolf, L. Wiesner und S. Wiemken. Mit meist farbigen Abbildungen und 1 Karte. Menschenfressende Löwen gehören zu den schaurigsten und faszinierendsten Kapiteln der Naturgeschichte Afrikas. Im Jahr 1898 töteten zwei riesige Löwen, "Ghost" und "Darkness" genannt, rund 135 Eisenbahn-Arbeiter am Tsavo-Fluss in Kenia. Seither werden die Löwen von Tsavo als geheimnisvolle Bestien gefürchtet; nicht nur dass einige von ihnen außergewöhnlich groß sind, ihnen fehlt auch die majestätische Mähne. Da das Gebiet einen der größten und am wenigsten besuchten Nationalparks Afrikas beherbergt, sind die Tsavo-Löwen nach wie vor von Legenden umgeben. Philip Caputo, von der Geschichte der Löwen fasziniert, begibt sich selbst auf Expedition und begleitet Wissenschaftler, die das Rätsel um die Menschenfresser zu lösen versuchen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2004

Mit dieser Action-Reportage kann Rezensent A.O. gar nichts anfangen. Der amerikanische Journalist Philip Caputo plaudert über seine Reisen durch Kenia, bei denen er sich auf die Spuren der "schlauen, bärenstarken" Tsavo-Löwen begeben hat. Caputo "weiß nicht viel", stellt A.O. gleich fest, deshalb müsse er staunen, raunen und quasseln. Und klar ist natürlich: Der größte und eitelste Löwe in diesem Buch ist doch der Autor selbst.

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