Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Wawerzinek

Wawerzineks Raubzüge durch die deutsche Literatur

Parodien. 1 CD als Beilage

Cover: Wawerzineks Raubzüge durch die deutsche Literatur

Galiani Verlag Berlin, Berlin 2011
ISBN-10 3869710403
ISBN-13 9783869710402
Gebunden, 239 Seiten, 24,99 EUR

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Klappentext

Gut zehn Jahre war es still gewesen um Peter Wawerzinek, bevor er 2010 den Bachmannpreis erhielt und kurz darauf sein autobiografischer Roman "Rabenliebe" erschien. Dabei hatte der begabte Stegreifpoet und grandiose Stimmenimitator schon immer viele Anhänger. Man nannte es den "Wawerzinek-Sound", wenn man versuchte, die Sprachprovokationen des Autors zu beschreiben, zu dessen Lieblingsübungen seit den 80ern das Parodieren von bekannten Autoren gehörte. Für das vorliegende Buch wurden die besten Wawerzinek-Parodien herausgesucht, ja mehr noch: Als Freund- und Feindpaarungen wurden die Texte gegenübergestellt, die Wawerzinek zugleich auf der beiliegenden CD eingelesen hat.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 17.12.2011

Peter Runkel alias Peter Wawerzinek lässt es laut Rezensent Uli Müller in dieser alphabetisch "von A wie Achternbuch bis Z wie Zweig" sortierten Sammlung von literarischen Parodien, die jeweils im Stil der vorgeknöpften Autoren eine Episode aus Rotkäppchen erzählen, "gewaltig" krachen. Auch weichere Töne stehen dem in den 90ern als Stimmenimitator bekannten Autor zur Verfügung, lobt Müller, der sich mit der beigelegten CD recht gut amüsiert zu haben scheint.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.10.2011

Für Rezensent Hilmar Klute läuft Peter Wawerzinek keine Gefahr, mit seinen literarischen Parodien sein eigentliches Werk zu verschütten, weil der Rezensent sie nämlich allesamt misslungen findet. Ob Parodien auf Texte von Rühmkorf oder Huchel, Born oder sogar Bernhard, nie findet der Autor in den Augen des Rezensenten zu einer überzeugenden Imitation. Den Einfall, den Wolf und Rotkäppchen durch viele seiner Texte geistern zu lassen, lobt Klute als ganz nett und die dem Buch beigegebene CD, auf der man die Parodien noch mal von Wawerzinek gelesen hören kann, ist zumindest kurzweiliger als die Lektüre, so der Rezensent verhalten.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren