Bücherschau der Woche
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Klappentext
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen Europa und die USA , einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2012
Mit Staunen konstatiert Werner Link, wie unermüdlich Peter Scholl-Latour versucht, Klarheit in die verworrenen politischen Konstellationen, vor allem im Nahen und Mittleren Osten, zu bringen. In diesem Buch scheint es ihm wieder einmal zu gelingen. Auch wenn Link nicht alle Süffisanzen des Autors goutiert, Anregungen zur Diskussion findet er bei Scholl-Latour allemal. Ob zu Merkels Libyen-Politik oder zur Arabellion, von kleinen Redundanzen abgesehen eröffnen die politischen Analysen des Autors dem Rezensenten einen ganz anderen, von der üblichen idealistischen Betrachtungsweise abweichenden Blick auf den aktuellen "Menschenrechts- und Demokratiemissionarismus", ohne es jedoch an Empathie mit den Opfern fehlen zu lassen.
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Peter Scholl-Latour, 1924 geboren, war nach seinem Studium in Paris und Beirut zunächst Korrespondent für die ARD in Afrika und Indochina, dann Studioleiter in Paris, für einige Jahre auch Fernsehdirektor ... mehr lesen















