Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter S. Beagle

Der Zauberer von Karakosk

Roman

Cover: Der Zauberer von Karakosk

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1999
ISBN-10 360893426X
ISBN-13 9783608934267
gebunden, 311 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen übersetzt von Hans J. Schütz. "Seefahrer-Lal" und Soukyan, die Beagle-Leser schon von früheren Abenteuern kennen, kehren nach Kulpai zurück, um eine Schuld zu begleichen. Der Zauberer von Karakosk ist ein einfacher Wald- und Wiesenzauberer, etwas einfältig, aber bauernschlau. Als die Prinzessin, eine nicht nur unsympathische Person, sondern auch abgrundböse, ihn an ihren Hof zitiert, um das Zaubern zu lernen, zeigt er, was wirklich in ihm steckt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.06.2000

Das Gewicht aller Informationen, die Rezensent Alexander Kissler je zum Thema "Märchen" und "Oral History" in überfüllten Germanistikseminaren erhalten hat, lastet auf seiner verworrenen Einleitung in die Handlung des Buches. Man kämpft sich durch und hofft auf Klärung: umsonst. Die blumigen Namen der Protagonisten klingen nach Fantasie, oder sollte man es englisch sagen: Fantasy? Alexander Kissler hat das Buch nicht gemocht, irgendwann merkt man das: zu moralisch, zu erhaben im Ton, meint er. Und man ahnt, der Rezensent hatte beim Lesen seine liebe Not. Der Autor "bittet zur Kommunion", findet er schließlich. Goutieren könnten diese Art von Vernunftkritik laut Kissler nur Gläubige.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren