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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Rühmkorf

Das Lied der Deutschen

Rede anläßlich der Verleihung des Hoffmann-von-Fallersleben-Preises

Cover: Das Lied der Deutschen

Wallstein Verlag, Göttingen 2001
ISBN-10 3892444633
ISBN-13 9783892444633
Kartoniert, 46 Seiten, 14,00 EUR

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Klappentext

Mit einem Essay von Heinz L. Arnold über Peter Rühmkorf. In seiner Preisrede porträtiert Rühmkorf Hoffmann von Fallersleben, der sich zunächst als forschender und sammelnder Altphilologe und Germanist einen Namen gemacht hatte, nicht nur als Dichter von Volksliedern, deren Popularität den Namen ihres Urhebers längst überdeckt hat ("Alle Vögel sind schon da", "Ein Männlein steht im Walde" und viele mehr). Er stellt ihn insbesondere vor als den Verfasser politischer Lyrik, deren Eingängigkeit und Wirkungsmächtigkeit Hoffmann vielleicht mehr in Gefahr brachten als ihre Schärfe und die ihn aufgrund seiner Anklage von staatlicher Willkür und seines Rufs nach "Einigkeit und Recht und Freiheit" schließlich doch um sein öffentliches Amt brachten und zur jahrzehntelangen Flucht vor den Kontroll- und Zensurbehörden zwang.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.05.2002

Rezensent Walter Hinck findet durchaus viel interessantes in dieser von Peter Rühmkorf herausgegebenen Essaysammlung, in der es unter anderem um Hoffmann von Fallersleben geht. In dem Zusammenhang lobt er auch gleich die Reihe, in der diese Veröffentlichung erschienen ist. Die Hefte "haben sich inzwischen als eine profilierte Essayreihe Achtung verschafft" und das ist nicht zuletzt der Verdienst des Herausgebers. Von dessen künstlerischem Schaffen ist der Rezensent ebenso beeindruckt wie von Rühmkorfs politischen Denken, und dabei hat er "dem gesellschaftlichen Engagement nicht den poetischen Selbstausdruck" geopfert. Über Rühmkorf gibt es in dieser Essaysammlung auch ein Porträt, das Hinck sehr interessant findet.

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