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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Peter Esterhazy, Imre Kertesz, Ingo Schulze

Eine, zwei, noch eine Geschichte/n

Cover: Eine, zwei, noch eine Geschichte/n
Berlin Verlag, Berlin 2008
ISBN 9783827007872
Gebunden, 95 Seiten, 12,00 EUR

Klappentext

Imre Kertesz schreibt eine Geschichte. Peter Esterhazy schreibt eine zweite. Ingo Schulze schreibt noch eine. Zum ersten Mal sind die drei Geschichten, die sich klug und bewegend aufeinander beziehen, in einem Band zu lesen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.05.2008

Erst fuhr Imre Kertesz mit der Bahn im Jahr 1991 von Budapest nach Wien und sinnierte in einer von dieser Erfahrung berichtenden Erzählung über Freiheit und die Distanz des Schriftstellers zur Gesellschaft. Sein Landsmann und Schriftsteller-Kollege Peter Esterhazy reiste ihm im Jahr darauf hinterher. Er zitiert Kertesz, die Radikalität der Erfahrung stellt sich, so der Rezensent Friedmar Apel, bei Esterhazy aber nicht ein. Und doch nicht genug damit: Auch Ingo Schulze fährt 1994 auf derselben Strecke. Was er erlebt, steht dann allerdings nur noch, und zwar ganz und gar, in Zeichen der "Banalität". So geht es unter anderem um unendliche Wartezeiten im Zugrestaurant. Was er von dem ganzen hält, macht der Rezensent nicht in aller Deutlichkeit klar.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 11.03.2008

Wenn es Harald Eggebrecht auch ein bisschen unbescheiden anmutet, so kann er den Reiz dieses Projekts durchaus nachvollziehen, für das Ingo Schulze eine Zugreise, die Imre Kertesz 1991 von Budapest nach Wien machte und Peter Esterhazy ein Jahr später auf dessen Spuren wandelnd wiederholte, als literarischen Aufhänger nutzt. Und weil er Schulze in seiner knappen Kritik zugesteht, ein versierter Erzähler zu sein, lässt er sich die dreifache Geschichte eines Grenzübertritts auch gefallen, findet aber, dass dieses "binnenliterarische Spiel" nun ausgereizt ist.
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