Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Aus dem Malayalam von Jessy Jacob-Reitz und Jose Punnamparambil. Aus dem Englischen von Birgit Krückels, Christina Kamp und Asok Punnambarambil. Paul Zacharia gehört zu den bekanntesten Autoren, die in der südindischen Sprache Malayalam schreiben. Seine Erzählungen und Geschichten bewegen sich durch eine große Bandbreite von Empfindungen und Themen. Sie sind freundlich-verspielt, komisch und spöttisch, nachdenklich und provokativ. Keine der vielen indischen Realitäten auch die Gewalt nicht wird ausgespart. Mit Baskhara Patelar und andere Geschichten liegt erstmals eine Auswahl seiner Erzählungen auf Deutsch vor.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.01.2005
Martin Kämpchen feiert eine Neuentdeckung: den Inder Paul Zacharia. Warum wird der erst jetzt entdeckt? fragt sich der Rezensent und dankt dem indischen Journalisten Jose Punnamparambil, der uns in seiner Zeitschrift "Meine Welt" diesen Autor nähergebracht hat. In Zacharias Geschichten vereinigt sich "indisch-metaphysisches Lebensgefühl" mit kafkaesken Zügen und Modernität. Eine Art magischer Realismus entsteht so, von großer Leichtigkeit, ohne jeden Schwulst, wie Kämpchen befindet, ohne Kitsch und Klischee. Auch wenn Spinnen eine Dichterin in die Spinnenwelt entführen, damit sie ihnen eine Geschichte erzählt, bleibt der Stil glasklar und nüchtern.
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