Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Paul Trynka
Iggy Pop
Klappentext
Er gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Rockbusiness: James Newell Osterberg alias Iggy Pop. Wild, provokativ, schockierend auf der Bühne, wo er sich mit starrem Blick die Brust aufschlitzte und den unberechenbaren, drogenabhängigen Rockstar gab. Hinter den Kulissen der charmante, guterzogene, sympathische Gentleman, der in der Schule Klassenbester war und niemals ein böses Wort über seine Weggefährten verliert. Verehrt wird er als Godfather of Punk, der mit seiner ebenso visionären wie kommerziell erfolglosen Band The Stooges in den sechziger Jahren den Punkrock vorwegnahm und eine ganze Generation von Musikern beeinflusste. Und bewundert als der Unverwüstliche, der nach seinem Drogenabsturz Mitte der siebziger Jahre David Bowie nach Berlin folgte, zu kreativer Höchstform auflief und schließlich mit dem Album "Lust For Life" erneut triumphierte. Die Geschichte des Iggy Pop handelt von extremen Höhen und Tiefen, von Größenwahn, Abstürzen, Comebacks und brillanter Musik.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.08.2008
Ja, ja, so muss es gewesen sein, als sich Jim Osterberg in Iggy Pop verwandelte. Was Christoph Haas zu dieser Iggy-Biografie des Journalisten Paul Trynka zu sagen hat, lässt auf ein eher anekdotisches Buch schließen. Zwar lobt Haas die 10-jährige (!) Recherchearbeit des Autors, dass dabei nicht mal eine pophistorische Perspektivierung des notorisch Brustnackten herausgekommen ist, scheint ihm allerdings unverständlich. Um so gieriger stürzt sich Haas auf Ausführungen zur Kulturwende der 60er und auf den Umstand, dass Trynka immerhin auch die schwachen Momente, wie den simplen musikalischen Eklektizmus des Idols nicht verschweigt.
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