Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
- Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Neubauer. Deutschland hat die Krise nicht verstanden, sagt Nobelpreisträger Paul Krugman. Sein neues Buch ist eine leidenschaftliche Anklage gegen die europäische und insbesondere die deutsche Sparpolitik. Er erklärt, dass Staaten, die reich sind an Ressourcen, Talent und Wissen - den wesentlichen Zutaten für Wohlstand und einen anständigen allgemeinen Lebensstandard -, in der jetzigen Lage nur durch Investitionen, also weitere Schulden auf Zukunftskurs steuern können. Eine schnelle und deutliche Erholung ist in greifbarer Nähe - es fehlt einzig die politische Weichenstellung. Krugmans Weckruf lautet: Wir sparen uns zu Tode!
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Paul Krugman: "Vergesst die Krise!" - mehr Infos beim Campus Verlag
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 16.08.2012
Ulrike Herrmann hat in diesem Buch des Nobelpreisträgers Paul Krugman eine gute Einführung in die keynesianische Theorie gefunden. Wer allerdings Krugmans Blog bei der "New York Times" liest, schränkt sie ein, werde im Buch nicht viel Neues entdecken. Der Autor bleibt sich treu, schreibt Herrmann. Was bedeutet, er verliert keine Zeit damit, die Ursachen der Finanzkrise noch einmal nachzubeten. Stattdessen bietet er Auswege aus der Rezession an, der amerikanischen Rezession freilich, wie Herrmann schnell merkt. Hier kennt der Autor sich aus. Er erläutert das Sparparadox und die Notwendigkeit sanfter Inflation. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, spricht er sich für ein entschiedenes Konjunkturprogramm der Regierung aus.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.05.2012
Die Krise vergessen? Mit dem Wirtschaftsprofessor Paul Krugman und seinem Buch im Gepäck kann Alexander Armbruster sich das durchaus vorstellen. Der Autor nämlich versteht nicht nur zu analysieren, wie Armbruster uns wissen lässt, sondern erweist sich auch als engagierter Bürger, der Farbe bekennt, indem er den Staat aufruft, mit Konjunkturprogrammen die Wirtschaft anzukurbeln. Was zu tun sei, enthält Krugman dem Leser also nicht vor. Ebensowenig, wie schlimm es um ein Amerika wirklich steht, das mit substantieller Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Und auch für Europa hat der Autor laut Armbruster Rettungsvorschläge parat: Der Angleich der Wettbewerbsfähigkeit und das Vorantreiben der politischen Union gehören dazu.
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